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Vorlage:Film

Saw VI ist der sechste Teil der Filmeihe. Regie führt diesmal Kevin Greutert, der in allen anderen Filmen der Reihe für den Schnitt verantwortlich war. Patrick Melton und Marcus Dunstan schrieben erneut das Drehbuch.

Handlung

Die Kredithaie Simone und Eddie stecken in Kopfharnischen, die mit Schrauben bestückt sind, um sich ihnen in den Schädel zu bohren. Wer von beiden innerhalb von 60 Sekunden mehr Gewicht an Körperteilen vom eigenen Körper abschneidet als der andere, wird überleben - der andere wird durch die Schrauben getötet werden. Der übergewichtige Eddie schneidet sich Fett aus dem Bauch, aber Simone trennt sich einen Arm ab, übertrifft Eddie damit und rettet sich selbst.

Dan Erickson leitet die Ermittlungen des FBI zu Eddies Tod und entdeckt am Tatort Fingerabdrücke von Peter Strahm. Er teilt das Lt. Mark Hoffman mit und enthüllt auch, dass die totgeglaubte Lindsey Perez noch mit dem Fall zu tun hat. Hoffman trifft sich heimlich mit Jill Tuck, die ihm fünf Umschläge übergibt, die sie in einer Kiste von John Kramers Anwalt erhalten hat. Er übernimmt die Kontrolle über das Puzzlespiel, das die beiden geplant haben.

Das Spiel konzentriert sich auf William Easton, den Direktor einer Krankenversicherung. Er und seine Untergebenen entscheiden nach Wahrscheinlichkeiten für Gesundheit und Krankheit, wem sie helfen, und er lehnte eine von Johns Forderungen an die Versicherung aus diesem Grunde ab. William wird gefangen genommen, zu einem verlassenen Zoo gebracht und mit einer Atemmaske über dem Gesicht in einem großen Schraubstock aufgehängt. Der Portier seines Büros, ein starker Raucher, wird in der gleichen Lage aufgehängt. William muss vier Tests innerhalb von 60 Minuten absolvieren, um die Bomben an seinen Armen und Beinen zu entfernen, bevor sie explodieren. Im ersten Test drückt der Schraubstock die Brust desjenigen der beiden Männer ein, der öfter atmen muss. William kann die Luft länger anhalten als der Portier, dessen Brustkorb daraufhin zerquetscht wird.

Beim zweiten Test hält William die Enden von zwei Ketten, die mit Podesten verbunden sind, auf denen zwei seiner Angestellten mit Schlingen aus Stacheldraht um den Hals stehen. Um den Test zu bestehen, muß er eine der Ketten loslassen und die Person auf dem Podest sterben lassen. Er entscheidet sich dafür, den jüngeren der beiden zu opfern.

Der dritte Test findet im Heizraum des Zoos statt. Debbie, die Anwältin der Gesellschaft, hat 90 Sekunden Zeit, ein Labyrinth zu durchqueren und den Schlüssel zu finden, mit dem sie das Gerät auf ihrer Brust entfernen kann, das andernfalls ihr Gehirn mit einem Speer durchbohren wird. Um ihr zu helfen, öffnet William Ventile und leitet damit Dampfstrahlen von ihrem Weg auf seinen Körper um. Schließlich sieht Debbie auf einer Röntgenaufnahme, daß der Schlüssel in Williams Magen, über seiner rechten Niere, versteckt ist. Sie greift ihn mit einer Kreissäge an, um an den Schlüssel zu kommen, aber ihre Zeit läuft ab und sie wird getötet.

Im vierten Test sind sechs von Williams jüngeren Mitarbeitern an ein Karussell gekettet. Er kann zwei von ihnen retten, indem er Knöpfe drückt, die seine Hände mit Dornen durchbohren, aber die anderen vier werden sterben. Nachdem er ihre Anschuldigungen und Streitereien angehört hat, wählt er zwei von ihnen aus und beendet den Test eine Sekunde vor Ablauf der Zeit.

Er findet sich zwischen zwei Käfigen wieder: in einem davon befindet sich seine Schwester Pamela Jenkins, im anderen eine Mutter mit ihrem Sohn, Tara und Brent. Diese beiden sind die Hinterbliebenen eines Mannes, dem William die Hilfe der Versicherung verweigerte und der an seiner Krankheit starb. In jedem Käfig befindet sich ein großer Tank mit Flusssäure. Tara und Brent finden einen Schalter mit den Aufschriften "Leben" und "Sterben". Es ist ein Test für die beiden, und sie haben die Möglichkeit, sein Leben zu retten. Tara kann sich nicht überwinden, den Hebel zu ziehen, aber Brent legt ihn auf "Sterben" um, woraufhin mehrere Stacheln von der Wand herunterklappen, sich in Williams Körper bohren und die Säure in seinen Körper pumpen. Pamela muss mit ansehen, wie sich sein Körper von innen heraus auflöst.

In Rückblenden während der Tests ist zu sehen, dass William und John sich zum ersten mal begegneten, als Jill ihre Drogenklinik eröffnete, und dass John Amanda Young Jill als Beweis dafür vorstellte, dass seine Methode der Drogentherapie wirklich funktioniert. Außerdem wussten Hoffman und Amanda voneinander, dass sie als Lehrlinge von Jigsaw arbeiteten, und John hatte bereits Pläne vorbereitet, damit Jill nach seinem Tod nicht verdächtigt würde.

Erickson und Perez setzen ihre Ermittlungen fort. Als es ihnen gelingt, Hoffmans verzerrte Stimme zu rekonstruieren, sticht er auf beide Agenten mit einem Messer ein und bringt Perez dazu, auf einen Labortechniker zu schießen. Dann platziert er Strahms Abdrücke im Raum und setzt ihn in Flammen, um alle drei zu töten.

Neben den sechs Briefen befand sich noch ein unbeschrifteter Umschlag in der Kiste, die Johns Anwalt Jill überreichte. Bevor Jill sich auf den Weg zum Zoo macht, hält sie an einer Klinik an und wirft den Umschlag mit unbekanntem Inhalt in den Briefkasten eines der Büros der Klinik.

Als Hoffman in seinen Beobachtungsraum im Zoo zurückkehrt, wird er von Jill angegriffen. Jill hat von Pamela die Kopie eines Briefes erhalten, den er an Amanda geschrieben hat (zu sehen in Saw III). Er wusste, dass sie für den Überfall auf die Klinik verantwortlich war, bei dem Jill ihr Baby verlor, und drohte, es John zu erzählen, wenn Amanda nicht Lynn Denlon töten würde. Jill fesselt Hoffman an einen Stuhl und befestigt an seinem Kopf eine Art Bärenfalle. Sie erzählt ihm, dass Johns letzter Auftrag - in einem Umschlag, den sie ihm nicht ausgehändigt hat - darin bestand, ihn zu "testen". Nachdem sie ihn zurückgelassen hat, beginnt der Timer der Bärenfalle einen Countdown. Hoffman benutzt das Gewicht der Falle, um eine seiner Hände zu brechen und sich so aus den Fesseln zu befreien. Dann rammt er das Vorderteil der Falle in das Fenster in der Tür. Als der Zeitschalter der Falle abläuft, öffnet sich die Falle leicht; Hofmann kann seinen Kopf herausziehen, aber eine Seite seines Mundes wird dabei aufgerissen.

Hintergrund

Das Budget für den Film betrug 12 Millionen US-Dollar.

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