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Vorlage:Film

Saw V ist der fünfte Teil der Filmreihe. Regie führte diesmal David Hackl, Patrick Melton und Marcus Dunstan schrieben, wie auch schon für den vierten Teil, das Drehbuch.

Handlung

Der Film beginnt damit, dass Seth, der Mörder von Hoffmans Schwester, sich in einer Falle befindet. Dieser muss innerhalb von 60 Sekunden seine beiden Hände in eine Vorrichtung stecken, wobei diese zerquetscht werden. Andernfalls wird er von einem riesigen Pendel in zwei Teile geteilt. Seth bringt es über sich seine Hände zerquetschen zu lassen, muss dann aber erkennen, dass es keine Auswirkungen auf das Pendel hatte. Seth wird getötet.

Danach setzt der Film direkt dort an, wo Saw III und Saw IV geendet haben. Agent Strahm, der von Detective Hoffman zusammen mit den Leichen von Jigsaw, Amanda und Dr. Lynn Denlon eingesperrt wurde, findet eine Geheimtür. Dort findet er ein Tonband, das ihm sagt, dass er aufhören soll, nach dem Verbündeten von Jigsaw und Amanda zu suchen. Kurze Zeit später wird er überwältigt und findet sich in einer Falle wieder. Sein Kopf befindet sich in einem Behälter, der mit Wasser gefüllt wird. Strahm kann sich nur retten, indem er sich einen Kugelschreiber in die Luftröhre sticht und somit wieder atmen kann.

In der Zwischenzeit trifft die Polizei beim Gideon-Gebäude ein. Hoffman kommt zusammen mit der Tochter von Jeff und Lynn (das Mädchen, das in Saw III am Ende eingesperrt ist) heraus und Strahm wird von den Sanitätern gerettet. Kurze Zeit später sieht man, wie die Polizei verkündet, dass die Jigsawmorde vorbei sind.

Als Hoffman Agent Strahm im Krankenhaus besucht, erfährt dieser, dass Agent Perez gestorben ist und ihre letzten Worte „Detective Hoffman“ waren. Strahm glaubt nun mehr als je zuvor, dass Hoffman der Helfer von Jigsaw ist. Kurze Zeit später erscheint Detective Erickson und gibt Strahm einen Brief, in dem steht, dass er nicht mehr an dem Jigsaw-Fall arbeitet, worüber dieser wenig erfreut ist. Inzwischen hat Jill, Johns Ex-Frau, einen Termin bei einem Nachlassverwalter, der ihr ein Abschiedsvideo sowie eine Truhe von John übergibt. Jill kann diese Truhe mit Hilfe eines Schlüssels öffnen, den sie an einer Halskette trägt, der Inhalt bleibt jedoch geheim.

Agent Strahm versucht auf eigene Faust, Hoffman zu überführen. Dabei stößt er darauf, dass Hoffmans Schwester von Seth (Person in der Pendelfalle) ermordet worden ist. Hoffman hat Seth folglich in eine Falle gesteckt – zeitlich noch vor Saw – und es so aussehen lassen, als wäre Jigsaw der Schuldige. Dies findet jedoch auch Jigsaw sehr schnell heraus und er entführt Hoffman. Dabei sieht man in Rückblenden, wie John Hoffman dazu überredet, ihm zu helfen und wie die beiden ihre erste Falle, diejenige mit dem Stacheldraht in Saw, aufbauen. Weiterhin sieht man, wie beide das Spiel aus Saw II aufbauen und in Saw III kurz vor Lynns Spielbeginn eine „Lagebesprechung“ abhalten.

Während Agent Strahm weiterhin versucht Beweise für Hoffmans Schuld zu finden, wachen fünf Menschen in einem verlassenen Keller auf, die Hälse an Drahtseilen festgebunden. Jigsaw sagt in einem Videoband, dass sie alle zusammenarbeiten müssen, um zu überleben. Sie haben jeweils immer 15 Minuten in jedem Raum Zeit, bevor eine Bombe detoniert. Um sich von den Halsketten zu befreien, müssen sie Schlüssel holen, die jeweils vor ihnen in einem Glasgefäß hängen. Aber es kann immer nur einer nach vorne gehen, wodurch die anderen etwas stranguliert werden, da die Drahtseile miteinander verbunden sind. Als einer der fünf nach vorne geht, um seinen Schlüssel zu holen, löst er einen 60-Sekunden-Countdown aus. Die Aufgabe schaffen nur vier der Personen. Die fünfte wird enthauptet, als die Halsketten nach Ablauf von 60 Sekunden ruckartig auf scharfe Klingen zurückgezogen werden (Die Apparatur funktioniert nach Art einer Guillotine). Im nächsten Raum müssen sie wiederum Schlüssel organisieren, um drei von vier Schächten zu öffnen, die sie vor der Explosion schützen. Dabei stirbt ein weiteres Opfer, da nur drei Schlüssel verfügbar sind. Im dritten Raum müssen sie fünf Stromkreise schließen, indem sie die fünf Kabel mit dem Wasser in einer Badewanne verbinden. Sie haben drei Minuten Zeit, bevor die Türen für immer versiegelt werden. Jedoch sind die Kabel zu kurz, wobei eine weitere Testperson umgebracht und als elektrischer Leiter genommen wird. Im letzten Raum schließlich müssen die beiden letzten Opfer ihre Hände in eine Apparatur stecken, die diese zersägt, damit Blut herausfließt. Das Blut wird in ein Gefäß gesammelt, das, sobald es voll ist, die Tür öffnet. Als sie die fünf Sägen sehen, erkennen die Opfer, dass sie die ganze Zeit einen Fehler begangen haben. So hätte es im ersten Raum gereicht, wenn einer einen Schlüssel geholt hätte, da alle das gleiche Schloss hatten. Im zweiten Raum hätten sich zwei Menschen in einen Schacht quetschen können, um der tödlichen Explosion zu entgehen. Im dritten Raum hätte einfach jeder das fehlende Stück zwischen Badewasser und Stromkabel sein müssen, so hätte jeder nur einen kleinen Schlag bekommen und im letzten Raum hätte sich jeder nur ein kleines bisschen „ansägen“ müssen, ohne sich lebensgefährlich zu verletzen. Jedoch müssen die letzten beiden jetzt ihre Hände viel tiefer in die Kreissäge stecken, um die nötige Menge Blut (ca. 5 Liter) zu erhalten. Beide schaffen es die Tür zu öffnen, ob sie jedoch überleben bleibt unklar.

Derweil findet Agent Strahm heraus, wo Hoffman sich versteckt hat und folgt ihm. Agent Strahm hingegen wird bereits von Detective Erickson verfolgt, der so ebenfalls ins Versteck von Hoffman gelangt. Strahm findet im Versteck einen Raum, indem sich ein Glassarg (tauchte bereits in Saw IV auf) befindet. Im Glassarg liegt ein Tonband, das Strahm anhört. Darauf teilt ihm Hoffman mit, dass er wieder einmal das gefunden hat, wonach er gesucht hat. Er fragt ihn, ob er etwas auf seiner Entdeckungsreise gelernt hätte und ob er ihm nun vertraue. Seine einzige Möglichkeit, den Raum zu überleben, sei es, in die Glasbox vor ihm zu steigen und die Schmerzen zu verkraften. Strahm schaltet dann das Tonband ab, da er von einem Geräusch gestört wird.

Währenddessen findet Detective Erickson eines der Opfer, das sich die Hand zersägt hat, und ruft den Notarzt. Auch entdeckt er Strahms Handy und Aufzeichnungen (Photographien) über sich selbst.

Im anderen Teil des Gebäudes betritt Hoffman den Raum, in dem eben noch Strahm das Tape angehört hat und findet dieses auf dem Boden liegend. Kurz darauf wird er von Strahm angegriffen und beide kämpfen. Strahm schafft es, Hoffman in den Glassarg zu schubsen und diesen zu schließen. Detective Hoffman zeigt dann auf das Tape, welches Strahm zu Ende hören soll. Darauf hört Strahm, falls er sich entscheidet, den Anweisungen nicht zu folgen, würde er niemals gefunden werden, weil er einfach verschwinden werde. Hoffman erklärt ihm, es sei sein Vermächtnis, das Strahms werden wird. Jetzt erkennt Agent Strahm, dass er nur dazu verwendet wird, sich die Schuld in die Schuhe schieben zu lassen. Hoffman hat alles dafür getan, dass die Polizei glaubt, Strahm wäre der Helfer von Jigsaw. In der Zwischenzeit telefoniert Detective Erickson bereits mit seiner Polizeibehörde und lässt einen Haftbefehl für Strahm ausstellen. Bei Agent Strahm und Detective Hoffman setzt sich die letzte Falle in Bewegung - und zwar beginnen sich zwei gegenüberliegende Wände des Raumes unaufhaltsam zusammenzubewegen. Hoffman wird dabei im Glassarg nach unten in eine im Boden eingelassene Luke gefahren. Strahm versucht noch die Wände aufzuhalten, wird jedoch letztendlich zerquetscht, was Hoffman beobachtet.

Hintergrund

  • Das Budget für den Film betrug 11 Millionen US-Dollar und spielte weltweit 113 Millionen US-Dollar ein.
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