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Wer das Leben nicht zu schätzen weiß, verdient nicht, zu Leben.
— John erklärt seine moralischen Überzeugungen[Quelle]

John Kramer, auch bekannt als der Jigsaw Killer oder einfach Jigsaw, ist ein fiktiver Charakter aus dem Saw Franchise sowie der Hauptantagonist der Serie. Er wurde von Tobin Bell in den Filmen und Videospielen und George Williams in Saw: Rebirth verkörpert.

Biographie

Frühes Leben

WilliamJohn

John lernt William Easton kennen

John Kramer war ein erfolgreicher Bauingenieur, welcher gemeinsam mit seinem Freund und Anwalt, Art Blank, die Stadterneuerungsgruppe gründete, eine Firma, die sich unter dem Motto "Vier Wände bilden ein Heim" der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für bedürftige Familien verschrieben hatte. Sein erstes Gebäude war das Gideon-Schlachthaus in 11235 Blake Drive. An einem Punkt seines Lebens heiratete er Jill Tuck und ermutigte sie zur Eröffnung der Homeward Bound-Klinik, einer ambulanten Rehabilitationsklinik für Suchtkranke unter dem Motto "Schätze dein Leben." Wärend einer Party in der Klinik machte John die Bekanntschaft von William Easton, dem Manager der Umbrella Health-Krankenversicherung, der die Party sponserte. Während die beiden über ihre Arbeit sprachen, erklärte William ihm eine von ihm entwickelte mathematische Formel, mit deren Hilfe er entschied, welche Menschen von Umbrella versichert wurden und welche nicht. Während William sichtlich stolz darauf war, hinterfragte John jedoch diese Geschäftspolitik, da William dadurch mehr oder weniger über Leben und Tod seiner Klienten entschied, wobei er das seiner Meinung nach wichtigste Teil des menschlichen Daseins, den Überlebenswillen, völlig außer acht ließ. Trotz dieser verschiedenen Ansichten wurde jedoch auch John selbst schließlich ein Klient von Umbrella. (Saw IV, Saw VI)

Gideon Kramer

JohnJillUhr

John zeigt Jill die Uhr

Neben seiner beruflichen Laufbahn entwickelte sich auch Johns Privatleben in eine erfreuliche Richtung, als Jill von ihm schwanger wurde. John, der bereits sorgfältig geplant hatte, dass ihr Sohn im chinesischen Jahr des Schweins geboren werden sollte, gab ihm auch seinen Namen, Gideon, denselben Namen, welcher auch sein erstes Gebäude trug. Einige Zeit später kaufte John eine Werkstatt, die er Jill stolz präsentierte. Dabei zeigte er ihr auch eine alte Standuhr, welche Teil eines bedeutenden Deals war, den er abgeschlossen hatte, und erklärte ihr fasziniert, dass das Uhrwerk, welches bereits fast 300 Jahre alt war, noch immer funktionierte. Als Überraschung für Jill präsentierte er ihr auch zwei selbstgebaute Geschenke für seinen Sohn, ein Kinderbett und eine hölzerne Harlekinpuppe.

Trotz ihrer Freude begann John, sich um die Sicherheit seiner Frau zu sorgen, die trotz ihrer Schwangerschaft noch immer in der Klinik arbeitete. Bei einem Zwischenfall dort unterbrach John eine Schlägerei zwischen zwei der Patienten, Cecil Adams und Gus Colyard. Nachdem er sie voneinander getrennt hatte, zog Cecil ein Messer, woraufhin John versuchte, ihn zu besänftigen. Als Cecil ihn wütend nach dem Grund für seine Einmischung fragte, antwortete John nur, dass Cecil durch sein Verhalten bald zu einem Problem für all seine Mitmenschen werden würde. Daraufhin steckte er das Messer weg. Dennoch sollten sich Johns Sorgen um Jills Sicherheit bald als gerechtfertigt erweisen.

John Pre-Jigsaw 2

John und Jill im Krankenhaus

Während er eines Abends in seinem Auto vor der Klinik auf Jill wartete, machte er die Bekanntschaft der Prostituierten Addison Corday, die ihm ihre Dienste anbot. John lehnte dies jedoch ab und sagte ihr, dass sie besser nach Hause gehen sollte. Nur wenig später sah er plötzlich Cecil, der aus der Klinik stürmte und die Flucht ergriff, nachdem er versucht hatte, Jill auszurauben. Sofort rannte John ins Innere des Gebäudes, wo er Jill am Boden kauernd vorfand, nachdem Cecil ihr bei seiner Flucht versehentlich eine Tür in den Bauch gerammt hatte. Obwohl er Jill auf dem schnellsten Weg ins Angel of Mercy Hospital brachte, wo sich die Krankenschwester Deborah sofort um sie kümmerte, waren die Ärzte nicht in der Lage, das Leben des ungeborenen Kindes zu retten. Einer von ihnen, Dr. Steve, überbrachte John schließlich die traurige Nachricht. Während er an ihrem Bett saß und ihre Hande hielt, sagte Jill ihm, dass sie nur den Menschen in ihrer Klinik hatte helfen wollen. John jedoch antwortete, dass nur sie selbst sich helfen konnten. (Saw IV)

Berufliches Zerwürfnis

JohnBilly

John bleibt in seiner Werkstatt zurück

Nach Gideons Tod verfiel John in schwere Depressionen, was letztlich dazu führte, dass er sich sowohl von seiner Frau als auch von der Stadterneuerungsgruppe zurückzog. Nachdem Art Blank schließlich Jill nach Johns Aufenthaltsort fragte, half diese ihm bei der Suche bis sie ihn schließlich in seiner Werkstatt fanden. Als sie ihren Mann sah, wie er auf einem Stuhl in der Ecke saß, bat sie ihn, nicht wütend zu werden, weil sie Art mit in die Werkstatt gebracht hatte. Art fragte ihn nach seinem Befinden und drückte sein Beileid für Gideons Tod aus. Gleichzeitig versuchte er aber auch, John dazu zu überreden, seine Arbeit für die Stadterneuerungsgruppe fortzusetzen, da 40 bedürftige Familien bereits darauf warteten, in die Häuser einziehen zu können, an denen er und John gemeinsam arbeiteten. John jedoch, der wütend über seinen Besuch war, wies ihn an, zu gehen. Nach anfänglichem Zögern verließ Art die Werkstatt und bat John, ihn anzurufen, sobald es ihm besser ging. Kurz darauf ging auch Jill, jedoch nicht ohne John daran zu erinnern, dass auch sie unter dem Verlust von Gideon zu leiden hatte. Letztendlich führte seine emotionale Abstumpfung zu seiner Scheidung von Jill, wobei er sie bat, nicht mehr in die Werkstatt zurückzukehren. (Saw IV)

Tödliche Diagnose

Wenig später begann auch Johns körperlicher Zustand, sich dramatisch zu verschlechtern. Als er in das Angel of Mercy Hospital ging, diagnostizierte der Onkologe Dr. Lawrence Gordon bei ihm einen Stirnlappentumor, der aus einer anfänglichen Darmkrebserkrankung hervorgegangen war. Aufgrund eines Fehlers des Assistenzarztes Dr. Logan Nelson, der bei einem von Johns früheren Besuchen dessen Röntgenbild versehentlich mit denen eines anderen Patienten, Alex Rubinstein, verwechselt hatte, war der Tumor zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht länger behandelbar. Dennoch unterzog sich John einer Chemotherapie, einer Strahlentherapie und weiteren Untersuchungen durch Dr. Gordon und Dr. Lynn Denlon. Zu dieser Zeit erhielt John viel Unterstützung von seinen hilfsbereiten Nachbarn, Anna und Matthew, die ihm besonders nach seiner ersten Chemobehandlung unter die Arme griffen. Dennoch waren diese Behandlungen, wie zu erwarten war, erfolglos, wordurch sich Johns Zustand weiter verschlechterte. (Saw, Saw III, Jigsaw)

WilliamJohn2

John diskutiert mit William

Trotz der schlechten Aussichten, erfuhr John schließlich von einer experimentellen Gentherapie, welche von einem Arzt in Norwegen entwickelt wurde und der John für einen vielversprechenden Kandidaten für eine Versuchsreihe hielt. Als John jedoch seine Krankenversicherung, Umbrella Health, um die Übernahme der damit einhergehenden Kosten bat, wurden all seine Anträge wiederholt abgelehnt. Daher suchte er persönlich William Easton in dessen Büro auf, in der Hoffnung auf Williams Verständnis. Obwohl Willian anfänglich ein offenes Ohr für John hatte, machte er ihm nochmals deutlich, dass die Kostenübernahme für Umbrella, aufgrund von Johns Alter und der Entwicklung seines Tumors, nicht durchführbar sei. Darüber hinaus erklärte er ihm, dass er seinen Versicherungsschutz vollständig verlieren würde, wenn er sich dennoch für diese experimentelle Therapie entscheiden würde. In seiner Wut fragte John ihn, ob er glaubte, dass seine Klienten nach ihrem kein Urteil mehr über ihn fällen könnten und drohte ihm indirekt, dass er sich damit irren würde. Dann warf er seinen Versicherungsantrag in den Mülleimer und verließ Williams Büro. (Saw VI)

Jigsaws Entstehung

Niedergeschlagen und in Depressionen versunken, versuchte John schließlich, sich das Leben zu nehme, indem er mit seinem Auto über eine Klippe raste. Unerwarteterweise überlebte er und trat in jenem Moment die Entscheidung, an seinem Leben festhalten zu wollen. Schwer verletzt kroch er aus dem Wrack und zog sich ein Stück Metall aus dem Körper, das seinen Bauch durchbohrt hatte. Dabei merkte er, dass er sein eigenes Leben erst dann wirklich zu schätzen gelernt hatte, als er direkt mit dem Tod konfrontiert war. So entschied er sich, seine ihm verbleibende Zeit dazu zu nutzen, den Überlebenswillen anderer Menschen zu testen, um sie so ebenfalls davon zu überzeugen, ihr Leben und das ihrer Mitmenschen wertzuschätzen. Dennoch führte sein neu entdeckter Lebenswille nicht dazu, dass sich seine Beziehung zu Jill erholte, deren Versuche, ihn zu kontaktieren, er weiterhin ignorierte. (Saw II, Saw VI)

Das erste Spiel

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John entführt Cecil

Zu dieser Zeit begann John, sich intensiv mit dem Leben seiner Mitmenschen auseinanderzusetzen. Als erste Testperson seiner neuen Lebensphilosophie rückte schließlich Cecil Adams in seinen Fokus. Nachdem er ihn über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet und dabei festgestellt hatte, dass er sein rücksichtsloses Verhalten auch nach Gideons Tod nicht im geringsten geändert hatte, fühlte sich John in seinem Vorhaben noch bestärkt. Er verbrachte viel Zeit damit, Cecil zu verfolgen und sich selbst emotional auf den ersten Teil seiner selbst auferlegten Mission vorzubereiten. Als die Zeit schließlich gekommen war, folgte er Cecil zu einem chinesischen Neujahrsfestival anlässlich des Jahrs des Schweins. Als er dies tat, beobachtete er, wie Cecil mit einer Verkäuferin sprach. Nachdem er sie abgelenkt hatte, stahl er unbemerkt eine kleine Soldatenfigur von ihrem Stand und ging weiter. John griff sich unterdessen eine Schweinemaske, mit der er sein Gesicht verdeckte, sowie eine zweite Maske, in die er ein in Chloroform getränktes Tuch einlegte. So ausgerüstet verfolgte er Cecil und betäubte ihn schließlich unbemerkt mitten in einer Menschenmenge. Dann brachte er ihn in seine Werkstatt und fesselte ihn an einen Stuhl, wobei Cecils Pulsadern von zwei Klingen durchbohrt wurden, die an den Enden der beiden Armlehnen befestigt waren.

CecilJohnFalle

John offenbart Cecil das Messerkonstrukt

Als Cecil erwachte und die Messer erblickte, geriet er sofort in Panik. Als er anschließend John erkannte, flehte er ihn an, ihn gehen zu lassen und bat um Vergebung für Gideons Tod und darum, ihm die Situation erklären zu dürfen. John behauptete lediglich, er habe Cecil bereits Vergeben und habe ihn nur in diese Lage versetzt, um ihm dabei zu helfen, sein Leben zu ändern. Nach einer kurzen Diskussion offenbarte er seinem Gefangenen eine grausame Konstruktion, welche aus acht scharfen Messern bestand. Als Cecil ihn fragte, worum es sich dabei handelte, antwortete John, dass es ein Werkzeug sei, das ihm das Leben retten konnte. Danach befestige er das Konstrukt mit einigen Handgriffen an dem Stuhl, sodass die acht horizontal angeordneten Klingen direkt vor seinem Gesicht positioniert waren. Währenddessen konfrontierte er Cecil mit seinen Verbrechen und Sünden und erklärte ihm, dass er sein Gesicht in die Messer drücken musste, um sich so von seinen Fesseln zu befreien, da er andernfalls verbluten würde. Cecil beleidigte ihn und schrie panisch um Hilfe. Als John jedoch kein Erbarmen zeigte, presste er sein Gesicht unter heftigen Schmerzen in die Klingen. Letzten Endes jedoch brach der Stuhl unter ihm zusammen, wodurch Cecil der Falle entkam, obwohl er seine Aufgabe nicht bestanden hatte. Sofort näherte er sich John und versuchte, ihn mit einer der abgebrochenen Armlehnen zu erschlagen. John wich seinem Angriff jedoch mühelos aus, wodurch Cecil, von der Wucht des Schlags getrieben, in einen mit Stacheldraht gefüllten Käfig stürzte, in welchem er schließlich verblutete. Nach seinem Tod schnitt John ein Puzzleteil aus seiner Haut, als Symbol für Cecils mangelnden Überlebenswillen. Zudem nahm er auch die gestohlene Soldatenfigur an sich, um sie als Erinnerungsstück zu verwahren. Anschließend entledigte er sich des Leichnams von Cecil.

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Jill konfrontiert John mit den Fotos

Bald darauf wurde die Leiche von der Mordkommission des Metropolitan Police Departmens gefunden. Als Jill daraufhin in der Zeitung von Cecils Tod erfuhr, fürchtete sie, dass John etwas damit zu tun hatte und suchte erneut seine Werkstatt auf, um ihn zur Rede zu stellen. Im Glauben, sie sei allein, durchsuchte sie die Räumlichkeiten und fand dabei mehrere Fotos von Cecil auf einem Tisch liegend. Im hinteren Teil der Werkstatten entdeckte sie außerdem eine große, längliche Konstruktion, die unter einem großen Tuch verborgen war. Als sie dieses jedoch wegziehen wollte, um einen Blick auf das Konstrukt zu erhaschen, erschien John plötzlich und versuchte sie, am Arm aus der Werkstatt zu zerren, während er sie wütend daran erinnerte, dass er nicht wollte, dass sie zurückkehrte. Jill allerdings befreite sich aus seinem Griff und konfrontierte ihn mit den Fotos und dem Zeitungsartikel über Cecils Tod. Als sie ihn schließlich offen fragte, was er ihm angetan hatte, antwortete John ihr, dass er Cecil beigebracht hatte, sein Leben nicht als selbstverständlich zu sehen. Schockiert darüber, dass John offenbar tatsächlich für seinen Tod verantwortlich war, fragte sie ihn, was mit ihm los sei. Daraufhin wurde er wütend und zerschmetterte mit einer Brechstange die alte Standuhr, bevor es ihm gelang, sich wieder zu beruhigen. Danach schickte er seine Ex-Frau ein weiteres Mal fort, was diese letztendlich auch tat. (Saw IV)

Die Scheune

Noch immer von seiner neuen Mission überzeugt, plante John bereits seine nächsten Spiele und erschuf zu diesem Zweck eine größere, unheimlichere, mechanische Version der Harlekinpuppe, die er ursprünglich als Geschenk für Gideon gebaut hatte. Diese wollte er benutzen, um mit seinen Testpersonen in Kontakt zu treten. Während er sich nach neuen Testpersonen umsah, merkte er bald, wie sich die Beziehung zwischen seiner Nachbarin, Anna, und ihrem Ehemann, Matthew, massiv verschlechterte, besonders nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes. Eines Nachts, als er noch in seinem Haus saß und arbeitete, hörte er von nebenan Anna, die verzweifelt ihr weinendes Kind anschrie, um es zur Ruhe zu zwingen. Später, in derselben Nacht, wurde Matthew schließlich von der Polizei abgeführt, nachdem er sich angeblich im Schlaf über das Baby gerollt und es dadurch erstickt hatte. Da er mit der Schuld nicht leben konnte, wurde er in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, wo er sich letztendlich in seinem Zimmer erhängte. John jedoch wurde zunehmend klar, dass es in Wahrheit Anna gewesen war, die ihr Kind im Zuge ihres Wutanfalls mit einem Kissen erstickt und die Leiche anschließend neben ihrem schlafenden Mann abgelegt hatte, um so von sich abzulenken.

Somit wählte er Anna als Testperson seines nächsten Spiels aus. Neben ihr sollten auch vier weitere Menschen zur Teilnahme an diesem Spiel gezwungen werden. Der erste von ihnen war Logan Nelson, der durch seinen Flüchtigkeitsfehler im Krankenhaus dafür gesorgt hatte, dass Johns Krebs zu spät diagnostiziert wurde. Eine weitere Testperson war Carly, eine Diebin, die unbeabsichtigt den Tod einer Asthmatikerin verursacht hatte, indem sie ihr die Handtasche stahl, in der sich ihr Inhalator befand. Der nächste Mitspieler war Mitch, ein junger Mann, der Johns Neffen in der Vergangenheit ein Motorrad mit defekten Bremsen verkauft hatte, was letztlich dessen Tod bei einem Autounfall zur Folge hatte. Die letzte Testperson, die an dem Spiel teilnehmen sollte, war ein Mann namens Ryan. Dieser hatte in seiner Jugend durch sein rücksichtsloses Verhalten einen Autounfall verursacht, bei dem zwei seiner Freunde sowie der Fahrer eines anderen Wagens ums Leben gekommen waren. Anschließend hatte Ryan die Schuld auf seinen besten Freund geschoben, was dessen Familie großes Leid bereitet hatte. Als Austragungsort des Spiels entschied sich John für eine Scheune auf einer Schweinefarm, welche Jills Familie gehörte, aber nach einem Ausbruch der Aujeszky-Krankheit geschlossen wurde.

Nachdem sämtliche Planungen abgeschlossen waren, entführte John seine fünf Opfer und brachte sie in einen Raum der Scheune, in dem das Spiel beginnen sollte. Dort legte er jedem von ihnen eine metallene Halsfessel an, die an einer langen Kette hing, welche zu fünf Türen am gegenüberliegenden Ende des Raums führten. Zusätzlich setzte er jedem von ihnen einen Eimer mit einem Sehschlitz auf, welche über zwei seitlich angebrachte Metallstifte an den Halsschellen der jeweiligen Opfer befestigt werden konnten. Danach verließ er den Raum durch eine versteckte Geheimtür.

Wenig später wurden die Testpersonen von einem Alarmsignal geweckt und die Lichter des Raums schalteten sich ein. Umgehend gerieten die Opfer in Panik, schrien um Hilfe und versuchten, sich zu befreien. Diese Versuche wurden jedoch unterbrochen, als John über eine Lautsprechanlage zu ihnen sprach. Er beschuldigte sie alle, in der Vergangenheit andere Menschen durch ihre Lügen geschädigt zu haben und forderte sie auf, ihre Sünden zu gestehen, um sich selbst zu retten. Desweiteren erklärte er ihnen, dass die einzige Möglichkeit, den Raum lebend zu verlassen, darin bestand, ein Blutopfer darzubringen. Nachdem er seine Durchsage beendet hatte, wurden die Ketten der Gefangenen angezogen, wodurch sie in Richtung der fünf Türen gezerrt wurden. An jeder dieser Türen befanden sich mehrere rotierende Kreissägen in unterschiedlichen Größen. Nachdem die Spieler zunächst versuchten, sich durch pure Kraft zu wehren, erkannte schließlich Anna, dass sie alle einen winzigen Teil ihres Blutes opfern mussten und führte ihren Arm an eine der Kreissägen heran. Nachdem sie dadurch nur eine oberflächliche Schnittverletzung erlitt, ließ sich der Eimer von ihrem Kopf lösen. Die anderen taten es ihr gleich und retteten sich dadurch vor dem Tod durch die Sägen. Anschließend öffneten sich die Türen und sie wurden von ihren Ketten in den nächsten Raum der Scheune gezogen. Logan hingegen, der erst kurz vor dem Ende des Spiels aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, konnte nicht mehr schnell genug reagieren und wurde rücklings in die rotierenden Klingen gezogen. Da er Logan nicht wegen eines solchen Fehlers sterben lassen wollte, schaltete John die Falle ab und stürmte aus seinem Versteck. Eilig befreite er Logan von dem Eimer und der Halsfessel, unbemerkt von den anderen Opfern, die nebenan bereits den nächsten Teil ihres Spiels bestritten. Unterdessen hievte John den bewusstlosen Logan auf eine Bahre, versorgte die zahlreichen Schnitte auf seinem Rücken und vernähte seine Wunden.

JohnAnnaSchweinemaske

John hindert Anna an der Flucht

Während John sich um den Verletzten kümmerte, ging das Spiel weiter und forderte das Leben von Carly und Mitch, während Ryan in einer weiteren Falle sein rechtes Bein verlor. Als einzige weitgehend unverletzte Überlebende entschied sich Anna schließlich, Ryan zurückzulassen und die Regeln zu brechen, in dem sie versuchte, durch eine Tür zu entkommen, die mit der Aufschrift "Kein Ausgang" markiert war. Als sie jedoch durch den schmalen Türspalt ins Freie kroch, wartete John bereits auf sie. Mit einer Schweinemaske verkleidet injizierte er ihr ein Betäubungsmittel. Danach brachte er sie und Ryan, den er ebenfalls betäubte, in einen Melkraum, der sich in einem weiteren Teil der Scheune befand. Dort kettete er die beiden mit metallenen Fußfesseln in den gegenüberliegenden Teilen des Raums an zwei Metallstangen. Nachdem dies erledigt war, widmete er sich einer Konstruktion in der Mitte des Raums. Diese diente dazu, eine mechanische Halteapparatur einzustellen, welche Teil von Annas und Ryans letztem Test werden sollte.

JohnShotgunFalle

John bereitet das Spiel vor

Als die beiden wenig später aufwachten, war Anna schockiert, als sie John erkannte. Sie und Ryan flehten um ihre Leben, wohingegen John sie jedoch beide nur für ihre Verfehlungen tadelte, die sie in diese Lage gebracht hatten. Während er Ryan mit dem tödlichen Autounfall und Anna mit der Ermordung ihres Babys konfrontierte, justierte er die Apparatur in der Mitte des Raums und gab den beiden den Hinweis, dass sie bislang alles falsch herum angefasst hatten und nun die Chance bekämen, in die richtige Richtung umzukehren. Danach holte er eine Shotgun hervor und zeigte den beiden eine Patrone, die er als ihren "Schlüssel zur Freiheit" bezeichnete. Nachdem er die Waffe geladen hatte, platzierte er sie auf der Halteapparatur und verließ den Raum mitsamt seiner Schweinemaske und der Metallkonstruktion, bevor er die Tür schloss und die beiden in der Melkkammer zurückließ.

Bald darauf kehrte er zurück und stellte fest, dass Anna und Ryan ihren Test nicht bestanden hatten und infolgedessen gestorben waren. Im Glauben, dass sie sich gegenseitig töten mussten, hatte Anna auf Ryan geschossen. Die Shotgun jedoch war so manipuliert, dass der Schuss rückwärts abgefeuert wurde und dadurch Anna tötete. Dabei wurden auch die beiden Schlüssel für ihre Fußfesseln zerstört, welche sich im Inneren der Patrone befunden hatten. Ohne Hoffnung auf Rettung war Ryan schließlich dem massiven Blutverlust erlegen, der mit der Amputation seines Beins einhergegangen war. Als das Spiel vorbei war, bettete John die beiden nebeneinander auf dem Boden und ließ ihre Leichen zurück. (Jigsaw)

Logan Nelsons Rekrutierung

Nachdem sich Logan, der einzige Überlebende des Massakers, von seinen Verletzungen erholt hatte, überzeugte John ihn, sich ihm anzuschließen und ihm bei seinem Werk zu unterstützen. Da Logan aufgrund einer in Falludscha erlittenen posttraumatischen Belastungsstörung psychisch instabil war und sich überdies für den fahrlässigen Fehler, den er im Krankenhaus begangen hatte, verantwortlich fühlte, willigte er ein. Außerdem gab John ihm zu verstehen, dass Logan ihm klar gemacht hätte, dass sie niemals aus persönlicher Wut oder Rache handeln durften und das sie dafür sorgen würden, dass den Menschen Gerechtigkeit widerfahren würde, die von anderen ungerechterweise verletzt wurden. (Jigsaw)

Mark Hoffmans Rekrutierung

Mit Logans Hilfe führte John seine tödlichen Spiele fort und erhielt aufgrund der Puzzleteile, die er seinen getöteten Opfern als Symbol ihres Scheiterns aus der Haut schnitt, von den Medien und der Polizei schon bald den Spitznamen "Jigsaw." Seinen Modus Operandi machte sich wenig später jedoch auch jemand anderer zunutze. Einer der Beamten, die am Jigsaw-Fall arbeiteten, war der Detective Mark Hoffman, dessen Schwester, Angelina Acomb, fünf Jahre zuvor während eines häuslichen Streits von ihrem Freund, Seth Baxter, ermordet wurde. Obwohl Seth zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, kam er nach fünf Jahren aufgrund eines formalen Verfahrensfehlers frei. Im darauffolgenden Monat entführte Hoffman ihn und steckte ihn in eine selbstgebaute Falle, aus der es jedoch keine Möglichkeit gab, zu entkommen. Nach Seths unausweichlichem Tod schnitt Hoffman ein Puzzleteil aus dessen Haut, um den Verdacht auf den Jigsaw Killer zu lenken.

John allerdings hatte Hoffman während dessen Ermittlungen gegen ihn im Auge behalten und wusste daher, dass er für den Mord verantwortlich war. Daraufhin sammelte er Beweise gegen Hoffman und schickte ihm einen anonymen Brief mit der Mitteilung "Ich weiß, wer du bist." in sein Büro im Polizeirevier. Als Hoffman kurz darauf in sein Apartmenthaus zurückkehrte, wartete John dort bereits in einem der Aufzüge auf ihn. Als sie beide gemeinsam ins obere Stockwerk fuhren, fiel Hoffman auf, dass nur der Knopf für seine eigene Etage leuchtete. Zudem fiel ihm auf, dass John etwas in seiner Hand hielt. Während er langsam nach seiner Waffe griff, wurde er jedoch plötzlich von John überrumpelt, der ihm ein Betäubungsmittel injizierte und ihn dadurch in Ohnmacht versetzte. Dann brachte er den bewusstlosen Detective in seine Werkstatt, wo er ihn an einen Stuhl fesselte und eine Shotgun vor ihm positionierte, deren Abzug über eine Schnur mit den Fesseln an seinen Armen verbunden war.

HoffmanJigsaw

John stellt Hoffman sein Ultimatum

Als Hoffman zu sich kam, konfrontierte ihn John umgehend mit einem Zeitungsartikel, in welchem der Jigsaw Killer öffentlich für den Mord an Seth Baxter verantwortlich gemacht wurde, was John als einen geschmacklosen Akt der Imitation bezeichnete und sich dadurch als der wahre Jigsaw zu erkennen gab. Hoffman versuchte, sich zu befreien, hielt jedoch inne, als John einen Spiegel vor ihn stellte und ihn somit auf die Drähte am Abzug der Waffe aufmerksam machte. Die beiden gerieten in eine Diskussion, während derer John ihn auf den Tod seiner Schwester, sein dadurch verursachtes Alkoholproblem und schließlich seine Rache an Seth ansprach. Hoffman behauptete, dass Seth keine Chance zu Leben verdient hatte, was John in höchstem Maße verärgerte, da er das Töten als etwas widerliches und unmenschliches ansah und behauptete, jedem seiner eigenen Opfer stets eine Chance gegeben zu haben. Daraufhin legte er den Finger auf den Abzug und Hoffman bereitete sich auf seinen eigenen Tod vor. Als John jedoch abdrückte, stellte sich heraus, dass die Waffe nicht geladen war. Nur Augenblicke danach befreite John ihn von seinen Fesseln und machte ihm ein Angebot. Hoffman konnte ihm entweder bei seinen zukünftigen Spielen helfen und dadurch Johns Philosophie von Gerechtigkeit erlernen oder John würde seine Beweise für den Mord an Seth öffentlich machen. Hoffman antwortete, dass er ihn auch einfach töten könnte, da niemand John mehr Glauben schenken würde als ihm. John jedoch zeigte sich davon unbeeindruckt und fragte ihn, ob er das Risiko, sein eigenes Leben zu ruinieren, wirklich eingehen wollte, um damit das Rechtssystem zu bewahren, durch das Seth Baxter aus dem Gefängnis entkommen war. Dadurch gelang es ihm schließlich, Hoffman zu überzeugen, sich seiner Sache anzuschließen. (Saw V)

Paul Leahys Test

Ihr erstes gemeinsames Opfer sollte Paul Leahy werden, ein Patient der Homeward Bound-Klinik, der erfolglos versucht hatte, sich umzubringen, indem er sich die Pulsadern aufgeschlitzt hatte. In einer Nacht im darauffolgenden Monat sollte Pauls Spiel beginnen. Zu diesem Zweck bereiteten John und Hoffman ein tödliches Szenario in einem Keller vor. Paul musste sich innerhalb von zwei Stunden einen Weg vom hinteren Teil des Kellers bis zum Ausgang im vorderen Teil bahnen, während der Raum vom Boden bis zur Decke mit Stacheldraht ausgekleidet war. Als die beiden Paul schließlich fanden, saß er in seinem Auto und war erneut im Begriff, sich mit einer Scherbe einer zerbrochenen Schnapsflasche die Pulsadern aufzuschneiden. Davon hielten sie ihn jedoch ab, als sie ihn, mit Schweinemasken verkleidet, attackierten. Nach einem harten und brutalen Kampf, in dem die beiden Angreifer beinahe unterlagen, gelang es John schließlich, Paul mittels einer Spritze zu betäuben.

JohnHoffmanPaul

Hoffman warnt John vor Detective Tapp

Anschließend brachten sie ihn in den Keller, in welchem sie das Spiel vorbereitet hatten. Nachdem Hoffman ihn bis auf die Unterhose entkleidet und in den hinteren Teil des Stacheldrahtkäfigs gebracht hatte, startete John den Timer für das Spiel. Anschließend versteckten sich die beiden im Nachbarraum. Durch ein Guckloch in der hölzernen Tür beobachteten sie das Spiel. Dabei gab Hoffman zu, dass er überrascht war, Reue zu empfinden, woraufhin John entgegnete, dass sie bei ihrer gemeinsame Arbeit sämtliche Emotionen ausblenden mussten. Während Paul nebenan um sein Leben kämpfte, warnte Hoffman John vor einem seiner Kollegen Detective David Tapp, der ihm dicht auf der Spur war. Daraufhin übergab John ihm eine Stiftlampe, die er von Dr. Gordon gestohlen hatte, und wies ihn an, seine Kollegen auf die Spur des Arztes zu führen. Nachdem Pauls Spiel schließlich vorbei war und dieser aufgrund seiner Verletzungen durch den Stacheldraht verblutet war, schnitt John auch ihm ein Puzzleteil aus der Haut, bevor er und sein Komplize den Keller verließen. (Saw, Saw IV, Saw V)

Amanda Youngs Test

AmandaJohnBärenfalle

John bereitet das Spiel vor

Einige Wochen später bereitete John in seinem neuen Versteck, welches sich in einer verlassenen Schaufensterpuppenfabrik in 213 Stygian Street befand, ein weiteres Spiel vor. Dieses Spiel konzentrierte sich auf zwei weitere Patienten der Homeward Bound-Klinik, Amanda Young und Donnie Greco. Nachdem er sie entführt hatte, brachte er die beiden in eine verlassene Lagerhalle. Dort fesselte er Amanda an einen Stuhl und platzierte eine mechanische Vorrichtung auf ihrem Kopf, die er zuvor mit Logans Hilfe auf der Schweinefarm zusammengebaut hatte. Dieser Apparat war in Amandas Ober- und Unterkiefer eingehakt und mit einem Timer versehen. Nach Beginn des Spiels hatte sie 60 Sekunden Zeit, um an den Schlüssel für das Vorhängeschloss zu gelangen, mit dem die Falle gesichert war. Andererseits würde sie ihr nach Ablauf der Zeit ruckartig das gesamte Gesichts zerreißen und sie töten. Der Schlüssel befand sich im Magen von Donnie, der von John mithilfe eines Rauschmittels fast vollständig gelähmt wurde. Anschließend malte er ihm, als letzten Hinweis für Amanda, ein schwarzes Fragezeichen auf den Bauch, bevor er die Halle verließ. Als Amanda schließlich aufwachte, wurde ihr ein Video präsentiert, auf dem Johns mechanische Bauchrednerpuppe ihr die Anweisungen für ihr Spiel mitteilte. Trotz des knappen Zeitlimits gelang es Amanda, Donnie zu töten und sich selbst rechtzeitig von der Apparatur zu befreien. (Saw, Saw III, Saw IV)

Amanda Youngs Rekrutierung

JohnAmandaTaufe

John zieht Amanda auf seine Seite

Kurz darauf führte Hoffman seinen von John erteilten Auftrag auf und richtete ein weiteres Spiel ein, in dessen Mittelpunkt Mark Wilson stand, welcher trotz bester Gesundheit behauptete, schwer krank zu sein. Nachdem Mark in seinem Spiel lebendig verbrannte, platzierte Hoffman am Tatort die Stiftlampe von Dr. Gordon. Währenddessen begab sich John zurück ins Angel of Mercy Hospital, um sich dort einer Routineuntersuchung zu unterziehen. Am Tag nach Mark Wilsons Tod führte Gordon seine Studenten im Rahmen seiner Visite in Johns Krankheitsfall ein, wurde jedoch unterbrochen, als er in sein Büro gerufen wurde, wo Detective Tapp und Detective Steven Sing ihn erwarteten. Nachdem Marks Leiche gefunden und die Fingerabdrücke auf der Stiftlampe als die von Gordon identifiziert worden waren, brachten sie den Doktor zur weiteren Befragung zum Polizeirevier. Gleichzeitig verließ John das Krankenhaus und verschaffte sich Zutritt zur Wohnung von Amanda, welche am selben Tag ihre Aussage bei der Polizei tätigte. Als sie anschließend nach Hause zurückkehrte, sagte John ihr, dass sie keine Angst vor ihm zu haben bräuchte und dass ihr Leben nun erst begonnen hatte. Überzeugt davon, dass John ihr durch sein Spiel tatsächlich geholfen hatte, stimmte sie zu, sich ihm anzuschließen. Während einer düsteren Taufzeremonie überzeugte John sie erfolgreich von seiner Philosophie und gab ihr ein Kuvert mit Anweisungen für ihr erstes gemeinsames Spiel. (Saw, Saw III, Saw V)

Nachdem er Amanda für seine Sache gewonnen hatte, besuchte er seine Ex-Frau, Jill, in ihrer Klinik, um mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen. Wie bereits zuvor versuchte er ihr einzureden, dass ihre Bemühungen in der Klinik umsonst waren, da ihre Patienten sie und ihre Gutmütigkeit nur ausnutzten, um ihre Bewährung aufgrund ihrer Drogendelikte nicht zu verlieren. Tatsächlich hielt er auch ihre Methadontherapie für sinnlos, da es in seinen Augen keinen Unterschied machte, ob ihre Patienten süchtig nach ihren eigenen Drogen oder nach dem Methadon aus der Klinik waren. Als Jill ihm zu erklären versuchte, dass die Suchtheilung ein schwieriger Prozess sei, schrie John sie wütend an und sagte ihr, dass niemand den Wert seines Lebens wirklich kennen würde, wenn er oder sie nicht direkt mit dem Tod konfrontiert werden würde. Schließlich beruhigte er sich jedoch und versuchte, Jill von seinen Ansichten überzeugen, indem er ihr die scheinbar geläuterte Amanda präsentierte. Dabei umarmte er sie und erinnerte sie daran, wie sie bereits die Hoffnung für Amanda aufgegeben und sie als eine "verlorene Seele" bezeichnet hatte. Dennoch hatte Amanda ihre Drogensucht überwunden und behauptete, dass dies nur durch Johns Hilfe möglich gewesen war. (Saw VI)

Flucht

JohnFabrik

John kehrt in sein Versteck zurück

Als John seine Spiele fortsetzte, wählte er einen Mann namens Jeff Ridenhour als seine nächste Testperson aus. Nachdem er ihn entführt hatte, brachte er ihn in die Schaufensterpuppenfabrik und fesselte ihn dort an einen mechanischen Stuhl, bevor er das Versteck erneut verließ. Nur wenig später gelang es allerdings den Detectives Tapp und Sing, die Fabrik aufzuspüren und dort einzudringen. Als sie jedoch hörten, wie sich John im Aufzug näherte, versteckten sie sich und sahen zu, wie er mit Jeff sprach, der aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war. In diesem Moment sprangen sie aus ihrem Versteck und richteten ihre Waffen auf John, der sein Gesicht unter einer Kapuze verbarg. John reagierte schnell und aktivierte den mechanischen Stuhl mithilfe eines Trittschalters am Boden, woraufhin sich zwei Bohrer von beiden Seiten Jeffs Kopf näherten. Während Sing verzweifelt versuchte, die Apparatur abzuschalten, zwang Tapp John mit vorgehaltener Waffe auf die Knie. Zwar verriet John den Beamten, dass sich der Schlüssel für Jeffs Fessel in einer Schatulle befand, doch da sich an dem Schlüsselbund dutzende Schlüssel befanden, sah sich Sing außerstande, den richtigen Schlüssel rechtzeitig zu finden. In letzter Sekunde nutzte er seine Waffe und rettete Jeff, indem er die beiden Bohrer zerschoss. Dies lenkte Tapp jedoch so sehr ab, dass John ihm mit einer versteckten Klinge den Hals aufschlitzen und die Flucht antreten konnte. Sing nahm die Verfolgung auf und schoss John in einem der Gänge des Gebäudes nieder. Im Glauben, ihn getötet zu haben, näherte sich Sing dem reglosen Körper und löste dabei eine weitere Falle aus, wodurch er von vier an einem Deckenbalken angebrachten Shotguns erschossen wurde. Anschließend erhob sich John, der unter seinem Umhang eine kugelsichere Körperpanzerung trug, und verließ das Gebäude ohne nennenswerte Verletzungen. (Saw)

Adam Stanheights und Lawrence Gordons Test

Fünf Monate später entschied John, dass es endlich Zeit war, Dr. Lawrence Gordon einem seiner tödlichen Tests zu unterziehen. Während er ihn beschattete, wurde er auf Adam Stanheight aufmerksam, einen jungen Fotografen, der Gordon ebenfalls beobachtete. Nach dem Tod von Detective Sing war Detective Tapp aus dem Polizeidienst entlassen worden und war infolge eines Nervenzusammenbruchs davon besessen, dass Gordon der Jigsaw Killer war. Aus diesem Grund hatte er Adam für dessen Beschattung angeheuert. Aus diesem Grund beschloss John kurzerhand, ihn in Gordons Spiel miteinzubeziehen. Dieses sollte in einem heruntergekommenen Badezimmer stattfinden, welches sich innerhalb eines unterirdischen Tunnelnetzwerks befand. (Saw)

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John injiziert sich das Beruhigungsmittel

Nachdem Gordon bereits bewusstlos an eines der Rohre im vorderen Teil des Badezimmers gekettet worden war, brachte Amanda wenig später auch den bewusstlosen Adam an den Ort des Spiels, nachdem sie ihn aus seiner Wohnung entführt hatte. Als sie eintrat, stand John vor einem der Spiegel und schminkte sich so, dass es den Anschein hatte, als habe er sich selbst in den Kopf geschossen. Nachdem er Amanda anwies, Adam mit dem linken Fuß an ein Rohr in der hinteren Ecke des Raums zu ketten, zog Amanda ihm Schuhe und Gürtel aus und legte ihm, wie befohlen, eine metallene Fußfessel an. Anschließend hievte sie ihn in eine mit Wasser befüllte Badewanne und warf ihm zu guter Letzt den Schlüssel für seine Fessel auf den Bauch. Währenddessen vergoss John einen Eimer voll Kunstblut auf dem Boden in der Mitte des Raums, bevor er sich selbst ein Mittel in den Arm injizierte, welches seines Puls verlangsamte und seine Muskeln entspannte. Nachdem sie all ihre Vorbereitungen abgeschlossen hatten, nahm Amanda Adams Schuhe und Gürtel, sowie die Hilfsmittel, die sie zur Vorbereitung des Spiels benutzt hatten, an sich und machte sich daran, zu verschwinden. John hingegen blieb zurück und legte sich mit einem Minikassettenrekorder in der einen und einem Revolver in der anderen Hand in die Blutlache, was ihm endgültig den täuschend echten Anschein eines Selbstmordopfers verlieh. Dann schaltete Amanda das Licht aus, verließ den Raum und schloss die schwere, metallene Schiebetür hinter sich. (Saw, III)

JohnBadezimmerLeiche

John posiert als Selbstmordopfer

Nur wenig später wachte Adam schließlich auf und rang nach Luft, nachdem er in seiner Bewusstlosigkeit vollständig im Wasser versunken war. Als er panisch aus der Wanner stieg, zog er versehentlich den Stöpsel und bemerkte nicht, wie der Schlüssel, den Amanda bei ihm zurückgelassen hatte, im Abfluss verschwand. Unverzüglich geriet er in Panik und schrie um Hilfe, als er plötzlich die Stimme eines Mannes in der Dunkelheit vernahm. Als dieser schließlich einen Schalter ertastete und das Licht einschaltete, stellte Adam fest, dass es sich bei ihm um Lawrence Gordon handelte, der in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes, ebenso wie er selbst, mit dem Fuß an ein stählernes Rohr gekettet war. Jedoch tat er zunächst so, als würde er seinen Mitgefangenen nicht erkennen. Stattdessen geriet er nur weiter in Panik, als er den blutüberströmten Körper von John Kramer vor sich liegen sah. Mit einiger Mühe gelang es Gordon jedoch schließlich, ihn zu beruhigen. Nachdem er sich ihm vorgestellt hatte, fragte er ihn, ob er den Toten erkannte oder sich daran erinnern konnte, wie er in das Badezimmer gelangt sei, was Adam beides verneinte. Trotz seines Misstrauens und seiner Anspannung, verriet auch Adam schließlich seinen Namen. Indes machte sein Mitgefangener die beunruhigende Feststellung, dass ihr Entführer sie längst hätte töten können und schlussfolgerte, dass er oder sie wohl etwas von ihnen wollte. Bei näherer Erkundung des Raums bemerkte er zudem eine Uhr an der Wand, die, im Gegensatz zu dem schäbigen Badezimmer, fabrikneu war und stellte somit fest, dass ihr Entführer offenbar wollte, dass sie wussten, wie spät es war.

JohnAdamBadezimmer

Adam versucht, an das Abspielgerät zu gelangen

Während Gordon versuchte, die Schiebetür aufzustemmen, die sich knapp in seiner Reichweite befand, fand Adam plötzlich einen weißen Umschlag mit seinem Namen in seiner hinteren Hosentasche. Darin befand sich eine Kassette mit der Aufschrift "Spiel mich ab." Auch Gordon fand einen solchen Umschlag in seiner Tasche. Neben einer weiteren Kassette fanden sich in seinem Umschlag jedoch auch ein Schlüssel sowie eine einzelne Patrone für einen Revolver. Umgehend versuchte er, mit dem Schlüssel seine Fessel zu öffnen. Als dies misslang, warf er Adam den Schlüssel zu, der jedoch zu demselben enttäuschenden Ergebnis kam. Nur Augenblicke später bemerkte er jedoch den Rekorder in der Hand des scheinbar toten John Kramer. Da dieser jedoch weit außerhalb seiner Reichweite war, versuchte Adam, mithilfe seines Hemdes an das Abspielgerät zu gelangen. Als dieser Versuch jedoch ebenfalls erfolglos blieb, band er schließlich die Kette des Stöpsels aus der Badewanner um einen der Ärmel. Somit gelang es ihm, nach einigen weiteren Versuchen, endlich, den Rekorder in greifbare Nähe zu ziehen, nachdem sich der Stöpsel in einer am Rekorder befestigten Schlaufe verfing.

Als er seine Kassette schließlich in das Gerät steckte und sie abspielte, wurde ihm von einer verzerrten Stimme ein grausames Ultimatum gestellt. Sein Entführer konfrontierte ihn spöttisch mit seinem Hang zum Voyerismus und seiner Arbeit, die im Grund nur daraus bestand, andere Menschen auszuspionieren. An diesem Tag solle er sich selbst beim Sterben zusehen, es sei denn, er unternehme etwas dagegen. Nachdem die Aufnahme zu Ende war, bat Gordon ihn, ihm den Rekorder zuzuwerfen, um seine eigene Aufnahme abspielen zu können. Aus Angst, das Gerät zu beschädigen, forderte Adam jedoch die Kassette, welche ihm Gordon nach kurzem Protest schließlich zuwarf. Die darauf enthaltene Aufnahme stammte von derselben verzerrten Stimme, welche den Arzt damit konfrontierte, dass er an jedem Tag seines Berufs als Onkologe anderen Menschen die Nachricht ihres baldigen Todes überbrachte. Nun war es seine Aufgabe, selbst den Tod eines Menschen herbeizuführen. Die unheimliche Stimme forderte ihn auf, Adam bis 6:00 Uhr zu töten. Andernfalls würden seine Tochter, Diana, und seine Frau, Alison, nach Ablauf der Zeit hingerichtet werden, während er selbst im Badezimmer verrotten würde. Darüber hinaus verriet ihm die Stimme, dass überall im Raum mehrere Hinweise und Hilfsmittel versteckt waren, die ihm beim Lösen seiner Aufgabe helfen sollte. Einer dieser Hinweise bestand in der kryptischen Botschaft, dass ein Kreuz den Ort markieren würde, "wo ein Schatz liegt." Zudem wies die Stimme ihn auf den scheintoten John Kramer hin, mit der Anmerkung, dass einem nicht viel mehr übrig blieb, als sich zu erschießen, wenn man so viel Gift im Blut hatte, wie er.

Nachdem auch Gordons Aufnahme zu Ende war, forderte er Adam erneut auf, ihm den Rekorder zuzuwerfen, was dieser nun, ohne zu zögern, tat. Als er die Kassette mehrmals vor- und zurückspulte, entdeckte er einen letzten Hinweis. Am Ende der Aufnahme waren undeutlich die geflüsterten Worte "Folgen Sie Ihrem Herzen" zu hören. Wenige Sekunden später bemerkte Gordon ein Herz, dass auf den Wasserkasten einer Toilette gleich neben Adam gemalt worden war. Entgegen seines Ekels durchsuchte Adam die beschmutzte Toilette, jedoch erfolglos. Erst, als er den Spülkasten untersuchte, fand er im Inneren eine schwarze Plastiktüte, in der sich zwei Handsägen sowie die Fotos befanden, die er in den vergangenen Tagen von Gordon aufgenommen hatte. Umgehend versuchte Adam, mit einer der Sägen seine Fessel zu durchtrennen und warf dem Arzt die andere Säge zu. Von seinem Mitgefangenen unbemerkt, warf er die Tüte mit den Fotos in die leere Badewanne. Als nun beide Männer versuchten, ihre Fesseln zu durchtrennen, gab Adams Säge nach wenigen Sekunden nach und brach in der Mitte durch. Wütend schleuderte er sie gegen einen der Spiegel, aus dem dabei eine einzelne Scherbe herausbrach. Nachdem auch Gordons Befreiungsversuch nicht von Erfolg gekrönt war, realisierte er schließlich, dass die Sägen nicht dazu gedacht waren, ihre Fesseln zu zerstören, sondern um sich selbst den Fuß abzutrennen. Daraufhin wurde ihm klar, dass sie sich in der Gewalt des Jigsaw Killers befanden. Als er sich dessen bewusst wurde, erzählte er Adam, wie der Killer fünf Monate zuvor versucht hatte, Gordon einen seiner Morde anzuhängen.

Obwohl er von Gordons Berichten schockiert war, schürten sie auch Adams Misstrauen ihm gegenüber und brachten ihn für einen Augenblick sogar zu der Überzeugung, der Arzt selbst könnte für seine Entführung verantwortlich sein. In einem Anflug von Wut griff er nach der Scherbe des Spiegels und drohte Gordon, ihn damit aufzuschlitzen, wenn er ihm nicht verriet, wie sie in diese Lage geraten waren. Jedoch hielt er inne, als er feststellte, dass es sich bei dem Glas um einen Einwegspiegel handelte. Mit Stücken mehrere herausgebrochener Fliesen, die er auf den Spiegel warf, zerbrach er das Glas schließlich vollständig und entdeckte dabei eine Kamera, die in einem Hohlraum hinter dem Spiegel positioniert war und sie beobachtete. Zu seinem Unmut war diese jedoch von einer zweiten, bruchsicheren Glasscheibe geschützt. Gordon versuchte schließlich, in von seiner sinnlosen Wut abzubringen und sich stattdessen weiter auf die Suche nach Jigsaws Hinweisen zu konzentrieren. Als Adam ihn daraufhin fragte, ob er sich überhaupt Gedanken um seine Familie machte, die sich in Jigsaws Gewalt befand, erzählte Gordon ihm schließlich von seinem letzten Gespräch mit Diana in der Nacht seiner Entführung.

Als sich dadurch die Gemüter der beiden entspannten, unterhielten sie sich über Gordons Familie. Adam fragte ihn, ob er sich noch weitere Kinder wünschte, was Gordon allerdings verneinte, da es ihm und seiner Frau bereits schwer genug fiel, Diana gerecht zu werden. Während ihres Gesprächs warf er Adam schließlich seine Brieftasche zu, in der sich Fotos seiner Tochter befanden. Als Adam die Brieftasche jedoch nach einem Foto durchsuchte, dass auch Gordons Frau zeigen sollte, machte er eine erschreckende Entdeckung. Anstelle dieses Fotos befand sich ein anderes Bild in der Brieftasche, welches mit dem Wort "Grüße" und einem gemalten Puzzleteil unterzeichnet war. Dieses zeigte Gordons Familie, gefesselt und geknebelt im Schlafzimmer ihrer Wohnung. Um Gordon nicht zu beunruhigen, verschwieg er ihm das Foto und gab ihm die Brieftasche zurück, mit der Aussage, dass das Foto seiner Frau nicht da sei. Während Gordon verwirrt nach dem Bild suchte, begutachtete Adam unauffällig die Aufnahme von Gordons Familie, auf deren Rückseite die Botschaft "Ein Kreuz markiert die Stelle. Manchmal sieht man im Dunkeln mehr." geschrieben stand.

Nachdem es aufgrund von Adams unkooperativem Verhalten erneut zu Spannungen zwischen ihm und Gordon kam, bat Adam ihn schließlich, das Licht auszuschalten, was Gordon, der weiterhin skeptisch war, letztendlich auch tat. Dadurch kam an der Wand hinter ihm ein leuchtendes "X" zum Vorschein, welches bei Licht nicht sichtbar gewesen war und nach Adams Vermutung mit einer speziellen Leuchtfarbe gemalt worden sein musste. Mithilfe seiner Säge zertrümmerte Gordon den mit dem Kreuz markierten Teil der Fliesen, hinter denen sich ein Hohlraum mit einer Schatulle befand. Diese ließ sich letztlich mit dem Schlüssel öffnen, den Gordon zu Beginn ihres Spiels in seinem Umschlag gefunden hatte. In der Schatulle befanden sich ein Handy, ein Feuerzeug, zwei Zigaretten sowie eine Nachricht für Gordon, die ihm den Hinweis gab, dass die Zigaretten harmlos seien, dass Rauchen nur "im Zusammenhang mit Blutvergießen" giftig sei und dass er keinen Revolver benötigte, um Adam zu töten. Als Adam, der nichts davon ahnte, ihn um eine der Zigaretten bat, schlug Gordon ihm diesen Wunsch ab und versuchte, die Polizei anzurufen. Zu seinem Unmut jedoch war das Telefon für ausgehende Anrufe gesperrt worden. Dieser Umstand löste in ihm jedoch eine Erinnerung aus, da ihm in der Nacht seiner Entführung etwas ähnliches widerfahren war, kurz bevor er in einem Parkhaus von einer Person mit einer Schweinemaske attackiert und überwältigt worden war.

Als er ihm von seiner Erinnerung berichtet hatte, fragte ihn Gordon plötzlich, woher Adam die Idee hatte, das Licht auszuschalten. Da Adam dies seinem Instinkt zuschrieb und den Fragen des Doktors ausweichen wollte, kam es zu einem weiteren Streit, im Zuge dessen Adam ihm, zu seinem Schrecken, endlich das Foto seiner entführten Familie offenbarte. Von der Angst um Diana und Alison angespornt, dachte Gordon über einen Ausweg nach und fasste schließlich einen Plan. Von Adam unbemerkt, tauchte er eine der Zigaretten in das Blut des leblosen John Kramer, welches, laut Jigsaws Hinweisen, vergiftet sein musste. Anschließend schaltete er das Licht aus und weihte Adam in seinen Plan ein, seinen Tod vorzutäuschen. Als er das Licht wieder einschaltete, warf er Adam die zweite, harmlose Zigarette sowie das Feuerzeug zu. Augenblicke später täuschte Adam vor, aufgrund des Giftes zu kollabieren. Ihr Plan scheiterte jedoch, als nur wenige Sekunden darauf ein heftiger Stromschlag durch Adams Fessel gejagt wurde, was seine Angst und Panik neu entfachte, ebenso wie Gordons Wut, da dieser Adam die Schuld für den Fehlschlag seines Plans gab. Allerdings weckte der Stromschlag auch bei Adam die Erinnerung an seine eigene Entführung.

Nachdem er ihm von dem Einbruch in seine Wohnung berichtet hatte, klingelte plötzlich das Handy, das die beiden zuvor gefunden hatten. Gordons verängstigte Tochter meldete sich und flehte ihren Vater an, sie zu retten. Danach sprach auch Alison mit ihm und warnte ihn, Adams Lügen nicht zu glauben, da er ihn schon lange kannte und alles über ihn wusste. Als Gordon ihn damit konfrontierte, gab Adam schlussendlich zu, ihn in den vergangenen Tagen verfolgt und fotografiert zu haben und zeigte ihm die Fotos, die er in der Tüte mit den Sägen gefunden hatte. Im daraus resultierenden Streit gab er auch zu, Gordon zu einem Treffen mit seiner Studentin und heimlichen Geliebten, Carla, im Hotel Barfly verfolgt zu haben. Wütend fragte Gordon ihn nach seinem Auftraggeber, da er überzeugt war, dass es sich dabei auch um ihren Entführer handeln musste. Als Adam ihn jedoch als einen "großen Schwarzen mit einer Narbe am Hals" beschrieb, erkannte Gordon, dass es sich um Detective Tapp handeln musste.

Als die beiden daraufhin erneut in Schweigen verfielen, bemerkte Adam plötzlich, dass eines der Fotos nicht von ihm stammte. Es zeigte einen Mann, der am Fenster von Gordons Schlafzimmer stand und hinausblickte. Gordon jedoch behauptete, dass am vorherigen Abend niemand, außer Diana und Alison, bei ihm zu Hause gewesen war. Daher warf Adam ihm das Foto zu, woraufhin Gordon schockiert feststellte, dass es sich bei dem Mann um Zep Hindle handelte, einen Pfleger aus dem Angel of Mercy Hospital, in dem auch Gordon arbeitete. Sekunden später bemerkte Adam erschrocken, wie die letzten Sekunden ihres Spiels verstrichen. Kurz darauf klingelte erneut das Telefon. Zu Gordons Überraschung meldete sich allerdings nicht Zep, sondern seine Frau, die sich von dem sadistischen Pfleger hatte befreien können. Als es jedoch nur wenige Augenblicke später zum Kampf zwischen den beiden kam, hörte Gordon über das Telefon mehrere Schüsse sowie die verzweifelten Schreie seiner Tochter. Daraufhin brach Gordon in Tränen aus und verlor plötzlich das Bewusstsein, als wenige Sekunden danach ein Stromschlag seine Fessel durchfuhr.

Umgehend versuchte Adam, ihn aufzuwecken und befürchtete bereits, dass Gordon tot sei, als dieser, zu seiner Erleichterung, wieder zu sich kam. Allerdings erlitt Gordon infolge der Ereignisse einen heftigen Nervenzusammenbruch, welcher sich noch weiter verschärfte, als sich erneut das Handy klingelte, welches jedoch außer Reichweite war, nachdem er es aufgrund des Stromschlags versehentlich von sich geschleudert hatte. In einem letzten, verzweifelten Versuch, seine Familie doch noch zu retten, nutzte er sich schließlich sein Hemd, um sein Bein abzubinden und begann schließlich, trotz Adams Versuche, ihn zu beruhigen, sich den Fuß abzusägen. Daraufhin geriet auch Adam in Panik. Als Gordon sich schließlich von seiner Fessel befreit hatte, kroch er in die Mitte des Raums und nahm den Revolver aus John Kramers Hand. Dann legte er die Patrone aus seinem Umschlag in die Trommel und schoss auf den flehenden Adam, der sofort zusammenbrach. Schockiert von dem, was er getan hatte, schrie er in Richtung der Kamera und bettelte um das Leben seiner Familie.

Wenige Augenblicke danach öffnete sich die Tür des Badezimmers und Zep Hindle trat ein. Gordon versuchte, ihn zu erschießen, obwohl er keine Patronen mehr übrig hatte. Davon unbeeindruckt stieß Zep Adams reglosen Körper an, um sich von dessen Tod zu überzeugen, bevor er seine Waffe auf Gordon richtete, um ihn zu erschießen. Bevor er dies jedoch tun konnte, wurde er von Adam, den die Kugel lediglich an der Schulter getroffen hatte, überwältigt. Während die beiden am Boden lagen und miteinander kämpften, gelang es Adam schließlich, seinen Gegner zu entwaffen, bevor er nach dem Deckel des Spülkastens der Toilette griff und damit Zeps Schädel zertrümmerte. Als Gordon ihn schließlich dazu brachte, aufzuhören, brach Adam aufgrund seiner Schmerzen in Tränen aus. Gordon sagte ihm, dass er verbluten würde, wenn er hier bliebe und versprach ihm, Hilfe zu holen. Trotz Adams verzweifelter Versuche, ihn zurückzuhalten, kroch der schwer verletzte Gordon aus dem Raum.

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John erhebt sich

Nachdem er allein im Badezimmer zurückgeblieben war, durchsuchte Adam Zeps Leichnam nach einem Schlüssel für seine Fußfessel. Zu seiner Überraschung fand er in seiner Jackentasche jedoch ein weiteres Abspielgerät, welches eine Botschaft für Zep enthielt. Dieser war von Jigsaw vergiftet und dadurch gezwungen worden, Gordons Familie zu entführen und im Fall seines Versagens hinzurichten, um sich das Gegenmittel zu verdienen. Als Adam dadurch realisierte, dass Zep selbst nur ein weiteres Opfer von Jigsaw gewesen war, erhob sich der wahre Killer, John Kramer, in der Mitte des Raumes und befreite sich von seiner Maske. Daraufhin erzählte er Adam, dass sich der Schlüssel für seine Fußschelle in der Badewanne befand. Als Adam nun klar wurde, dass der Schlüssel im Abfluss verschwunden und somit für ihn verloren war, richtete er Zeps Waffe auf John, der ihn jedoch mit einem weiteren Elektroschock außer Gefecht setzte. Während Adam zitternd am Boden lag, schaltete John das Licht aus und ließ den panisch schreienden Adam mit den Worten "Game Over" allein zurück. (Saw)

Lawrence Gordons Rekrutierung

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John gratuliert Gordon zu seinem Überleben

Aufgrund seiner Verletzung und des schweren Blutverlusts kam Gordon unglücklicherweise nicht weit. Kurz nach seiner Flucht erreichte er ein heißes, dampfendes Rohr in einem der unterirdischen Gänge, die zum Badezimmer führten. Nach einigem Zögern presste er seinen Stumpf gegen das Rohr, um die Wunde auszubrennen. Obgleich dies erfolgreich war, raubten ihm die immensen Schmerzen schließlich das Bewusstsein. Wenig später wurde er allerdings von John Kramer gefunden, der seiner Blutspur gefolgt war. Als er ihn mit sich schleifte, erlangte Gordon für einen kurzen Augenblick sein Bewusstsein zurück und erkannte seinen Patienten, der ihm lächelnd zu seinem Überleben gratulierte, bevor er erneut in Ohnmacht fiel. Er nahm den bewusstlosen Arzt mit sich. Als Gordon aufwachte, geriet er zunächst in Panik, beruhigte sich jedoch, als John seine Wunde versorgte und anstelle des fehlenden Fußes eine Prothese an seinem Bein befestigte. Dies nährte sein Vertrauen in John und führte schließlich dazu, dass er zustimmte, sich ihm anzuschließen und ihm bei seinen zukünftigen Spielen zu assistieren. Nach seiner Behandlung entließ John ihn schließlich die Freiheit. (Saw 3D)

Adam Stanheights Schicksal

AmandaJohn

John umsorgt Amanda

Nach dem Ende des Spiels kehrten John und Amanda in ihr neues Versteck zurück. Aufgrund ihrer Schuldgefühle aufgrund von Adams Schicksal wurde Amanda von heftigen Albträumen geplant. Aus diesem Grund beschloss sie schließlich, in das Badezimmer zurückzukehren und Adam einen Gnadentod zu verschaffen. Als sie glaubte, dass John schlief, verließ sie das Versteck, nicht ahnend, dass er sie in Wahrheit beobachtete. Zwar setzte Amanda ihr Vorhaben in die Tat um, doch ihre Reue wurde dadurch nur noch größer, was schließlich dazu führte, dass sie ihrem emotionalen Stress durch Akte der Selbstverletzung entgegenwirken wollte. Da John ihr instabiler Zustand nicht entging, umsorgte er sie. Bald darauf begriff er jedoch, dass ihre labile Psyche die Zukunft ihres Werks und das Leben ihrer Testpersonen massiv gefährden konnte. (Saw II, Saw III)

Ü.B.E.R.L.E.B.E.N. - Wie ich Jigsaw überstand

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John besucht Bobby Dagens Autogrammstunde

Dennoch führte John seine Spiele fort und testete im Verlauf der folgenden Monate zahlreiche weitere Menschen, darunter auch eine Frau namens Joan, die ihren Test bestand und überlebte. Als sie jedoch im Fernsehen von ihren Erlebnissen berichtete, inspirierte sie dadurch einen Mann namens Bobby Dagen und dessen besten Freund, Cale, dazu, ein Buch zu schreiben, in welchem Bobby behauptete, selbst eines von Jigsaws Spielen überlebt zu haben. Als Bobby das Buch unter dem Titel "Ü.B.E.R.L.E.B.E.N. - Wie ich Jigsaw überstand" schließlich veröffentlichte, erlangte er dadurch tatsächlich den erhofften Ruhm und Erfolg. Allerdings erregte er durch diesen Betrug auch die Aufmerksamkeit von John. Als John an einer Autogrammstunde teilnahm, die von Bobbys PR-Beraterin, Nina, organisiert wurde, sprach er persönlich mit Bobby und deutete an, die Wahrheit über seine Lügen zu kennen. Cale unterbrach die beiden jedoch, nachdem Bobby ein Exemplar seines Buchs für John signiert hatte. John dankte ihm für das Autogramm, aber gab ihm den Umschlag des Buchs, auf dem ein Foto von Bobby prangte, zurück, mit der Aussage, er würde es nicht brauchen, da sie sich nun persönlich kannten. Danach verließ er die Veranstaltung. (Saw 3D)

Vorbereitungen für die Zukunft

Als John das gewaltige Ausmaß von Bobbys Lügen erkannte, entschied er, dass noch viele weitere Menschen getestet werden mussten. Aufgrund des Umstands, dass sich seine Gesundheit weiterhin verschlechterte, ahnte er jedoch, dass er nicht mehr in der Lage sein würde, all diese Spiele vor seinem Tod selbst einzurichten. Daher bereitete er die Spiele vor, damit seine Komplizin sie nach seinem Ableben für ihn weiterführen konnten. Eines dieser Spiele fokussierte sich auf eine Gruppe von fünf Personen - die Brandermittlerin Ashley, den Journalisten Charles, die Stadtplanerin Luba Gibbs, die Maklerin Brit und den Drogensüchtigen Mallick - welche alle in Verbindung zu einem Feuer standen, welches acht Menschen getötet hatte. Ein weiteres Spiel konzentrierte sich auf William Easton und seine Mitarbeiter bei Umbrella Health - sein Hausmeister Hank, sein Bürobote Allen, seine Sekretärin Addy, seine Justiziarin Debbie und seine engsten Kollegen Aaron, Emily, Gena, Dave, Shelby und Josh. Darüber hinaus sollten auch Williams Schwester, die Sensationsreporterin Pamela Jenkins, sowie Tara und Brent Abbott, zwei Angehörige eines verstorbenen Klienten von William, an dem Spiel teilnehmen. Auch Bobby und seine Frau, Joyce Dagen, sowie Bobbys Crew, bestehend aus seinem Freund Cale, seiner PR-Managerin Nina und seiner Anwältin Suzanne, sollten getestet werden, ebenso wie Detective Mark Hoffman. Während der folgenden Monate bereitete John die Aufzeichnungen für diese Spiele vor, entwarf die Fallen und sammelte alle nötigen Informationen über seine zukünftigen Testpersonen. Darüber hinaus gab er seinem Nachlassverwalter, Bernie Feldman eine schwarze Kiste und wies ihn an, diese im Fall seines Todes an Jill weiterzugeben. Diese Kiste enthielt neben den Anweisungen für William Eastons Spiel auch ein Video für Dr. Gordon, in welchem John ihn bat, auf Jill aufzupassen, sowie eine modernere Version der Falle, die John für Amandas Test benutzt hatte und die nun auch für Hoffmans Test eingesetzt werden sollte. (Saw V, Saw VI, Saw 3D)

Das Nervengashaus

Trotz allem war John fest entschlossen, auch noch einige seiner Spiele selbst einzurichten. Aus diesem Grund geriet schließlich Eric Matthews in sein Visier, ein korrupter Detective, der in vielen seiner Fälle die Beweise gefälscht hatte, wodurch zahlreiche Menschen unschuldig verhaftet und verurteilt wurden. Dazu gehörte neben Jonas Singer, seinem Manager Gus Colyard, der Prostituierten Addison Corday, dem Drogendealer Xavier Chavez, Laura Hunter und Obi Tate auch Amanda Young, welche aufgrund ihrer ungerechtfertigten Haftstrafe der Drogensucht verfallen war. Um Eric zu testen, bereiteten John und seine Helfer zunächst ein weiteres Spiel in einem verlassenen, heruntergekommenen Wohnhaus vor, welches über eine geheime Falltür mit den unterirdischen Tunneln verbunden war, die zum Badezimmer führten, in dem Monate zuvor Adam Stanheight und Lawrence Gordon getestet worden waren. Um John zu unterstützen, stellte Detective Hoffman ihm die Akten der sieben Menschen zur Verfügung, die durch Erics Taten unschuldig inhaftiert worden waren, da diese ebenfalls Teil des Spiels werden sollten.

NervengashausJohn

John versteckt den Rekorder

Um ihre Vorbereitungen zu beschleunigen, überzeugte John außerdem Obi Tate, ihm bei der Entführung der anderen Opfer zu helfen. Nachdem die Entführungen Jonas Singer, Gus Colyard, Addison Corday, Xavier Chavez, Laura Hunter und Eric Matthews' Sohn, Daniel Matthews, erfolgreich waren, wurden sie in das Haus gebracht und in den Raum gesperrt, in dem sich die versteckte Falltür befand. Anschließend entführte Hoffman auch Obi Tate und brachte ihn ebenfalls dorthin. Während sie alle bewusstlos am Boden lagen, legte sich Amanda zu ihnen, die während des Spiels selbst die Rolle eines Opfers spielen sollte, um den Fortschritt der anderen zu beobachten und Daniel zu schützen. Um die Vorbereitungen für das Spiel zu beenden, platzierte John einen Minikassettenrekorder mit den Instruktionen für die Opfer in einem Hohlraum hinter der Wand und half Hoffman, die einzige Tür des Raums mit einer Falle zu sichern. Anschließend verließen die beiden den Raum, verschlossen die Tür hinter sich und leiteten ein tödliches Nervengas in das Zimmer. (Saw II, Saw V)

Michael Marks' Test

Das nächste Opfer von John und seinen Komplizen sollte Michael Marks werden, ein weiterer Patient von Jill und darüber hinaus Eric Matthews' Informant. Nach dessen Entführung unterzog Lawrence Gordon den jungen Mann einer Operation, infolge derer er einen Schlüssel hinter Michaels rechtem Auge platzierte. Dieser Schlüssel sollte wenig später als Hilfe für Michael dienen, um sich von einer von Johns tödlichen Fallen, einer sogenannten Todesmaske, zu befreien. Innerhalb von 60 Sekunden musste sich Michael den Schlüssel aus dem Auge schneiden und sich anschließend damit vor der Falle retten. Seine Versuche, dies zu schaffen, scheiterten jedoch, was letztendlich in seinem Tod endete. Am Tatort, der bald darauf von Eric Matthews gefunden werden sollte, hinterließ John zwei wichtige Hinweise. Zum einen schrieb er die Botschaft "Sehen Sie näher hin, Detective Matthews" an die Decke des Raums, zum anderen war eines der Teile, aus denen die Todesmaske bestand, mit einer Gravur des Wilson Steel-Stahlwerks versehen, in welchem sich Johns aktuelles Versteck befand. (Saw II, Saw IV, Saw 3D)

Eric Matthews' Test

Später kehrte John in das Stahlwerk zurück und wartete dort auf Amanda, die bald darauf mit dem bewusstlosen Daniel Matthews erschien. Die beiden waren die einzigen Überlebenden des großen Spiels im Nervengashaus. John fesselte Daniel und sperrte ihn mit einem ausreichenden Vorrat an Sauerstoff in einen Tresor. Darüberhinaus bereitete John eine Videoübertragung vor. Dazu richtete er in einem anderen Haus in 237 North Hyde Crescent, welches mit dem Nervengashaus fast identisch war, eine Übertragunsstation ein, von der aus er die Videoaufzeichnungen des Spiels an mehrere Monitore im Stahlwerk sendete. Zurück in seinem Versteck, bereitete er dort eine weitere Falle für die Polizei vor, welche ihn dank der Hinweise am Tatort von Michael Marks' Spiel bald darauf finden sollte.

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John erwartet die Polizei

Am folgenden Tag stürmte ein SWAT-Team unter der Leitung von Sergeant Daniel Rigg und in Begleitung von Eric Matthews und Detective Allison Kerry das Stahlwerk. Wie erwartet löste das SWAT-Team Johns Falle aus, was damit endete, dass zwei der Officer starben, während ein dritter von ihnen, Officer Pete Baker, schwer verletzt wurde. Dennoch erreichten die übrigen Polizisten kurz darauf das obere Stockwerk, wo sie schließlich auf John trafen. Zwar wies Rigg seine Männer zunächst an, ihn zu verhaften, hielt jedoch inne, als John sich an Eric wandte und ihm sagte, dass er lieber an Ort und Stelle bleiben sollte, während Eric mit seinem "Problem" beschäftigt war. Dann schickte er den Detective in den hinteren Teil, abgesperrten Teil des Raums, wo sich die Überwachungsmonitore befanden, die die Aufzeichnungen des Spiels aus dem Nervengashaus zeigten. Eric, der die Aufzeichnungen für eine Live-Übertratung hielt, griff John wütend an, als er seinen Sohn auf dem Monitor erkannte, wurde aber von Rigg zurückgehalten. John erklärte ihm die Regeln seines Spiels. Erics Kollegen mussten den Raum verlassen, während er selbst einfach nur dort bleiben und für die Dauer von zwei Stunden mit John reden müsste. Nach Ablauf dieser Zeit würde sich der Tresor öffnen, in welchem Daniel Matthews, ohne das Wissen seines Vaters, noch immer eingesperrt war.

JigsawSaw2

John spricht mit Eric

Nachdem Kerry ihn schließlich überzeugen konnte, sich Johns Spiel zu stellen, akzeptierte Eric widerwillig dessen Forderungen und setzte sich zu ihm. Dabei platzierte er jedoch sein Funkgerät neben seinem Stuhl, damit seine Kollegen die Unterhaltung mitverfolgen konnten. Zu Beginn ihrer Unterhaltung offenbarte John ihm seine Identität. In der folgenden Zeit versuchte er wiederholt, Eric zu provozieren, indem er ihn mit seinen Aggressionen und seiner Gewaltbereitschaft im Polizeidienst konfrontierte und sprach dabei von einem Vorfall etwa fünf Jahre zuvor, bei dem Eric einen Verdächtigen verprügelt hatte. Außerdem sprach er ihn auf die Beziehung zu seinem Sohn an, welche sich massiv verschlechtert hatte, nachdem Eric Daniels Mutter mit Detective Kerry betrogen hatte. Trotz dieser Versuche, den Detective zu provozieren, wollte John auch, dass er ihn und sein Werk zu verstehen lernte. Daher erzählte er ihm von seiner Krebserkrankung, seinem Selbstmordversuch und seinem dadurch neu entdeckten Lebenswillen. Zudem weihte er ihn auch in Details seiner Morde ein, wie etwa die wahre Bedeutung der Puzzleteile, die er seinen getöteten Opfern aus der Haut schnitt. Dabei verglich er seine eigene moralische Botschaft mit Charles Darwins Evolutionstheorie vom Überleben der Tüchtigsten, und teilte Eric seine Überzeugung mit, dass nur jene, die den ultimativen Überlebenswillen in sich trugen, in der Lage waren, seine Spiele zu gewinnen.

Als die Zeit jedoch nach und nach ablief und bereits einige der Personen im Haus gestorben waren, versuchte Eric, auf Kerrys Anweisung hin, seinerseits, John zu provozieren, indem er dessen Baupläne, Notizen und Zeichnungen vor dessen Augen zerstörte. John, der auf Erics Wutausbruch und Todesdrohungen unbeeindruckt reagierte, sah ihm ruhig zu und merkte dabei beiläufig an, dass er keine Verurteilung erwirken würde, wenn er alle Beweise gegen ihn zerstörte. Eric hielt schließlich inne, als das Technikerteam der Polizei erschien, um die Übertragung der Monitore zurückzuverfolgen. Als er sich daraufhin entschied, seine Unterhaltung mit John abzubrechen, bat dieser ihn, einen Blick in einen der Schreibtische zu werfen. Dabei fand Eric die Akten der Leute, die er unschuldig ins Gefängnis gebracht hatte und die nun scheinbar gemeinsam mit seinem Sohn in dem Haus gefangen waren. John verspottete ihn und drohte, dass Daniel in höchster Gefahr war, wenn die anderen von seiner Verbindung zu ihm erfuhren.

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Eric droht John mit seiner Waffe

Als die Aufzeichnungen schließlich zeigten, wie Daniel von seinem Mitgefangenen, Xavier Chavez, verfolgt wurde, verlor Eric endgültig die Fassung. Um John dazu zu zwingen, den Aufenthaltsort seines Sohns preiszugeben, verprügelte er ihn brutal, brach ihm einen Finger und bedrohte ihn mit seiner Dienstwaffe. Daraufhin beendete der schwer verletzte John Erics Spiel mit den Worten "Game Over" und willigte ihn ein, ihn zu dem Haus zu bringen, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie beide allein dorthin fuhren. Eric stimmte zu und verließ das Gebäude gemeinsam mit John über einen versteckten Fahrstuhl. Von den Officers des SWAT-Teams verfolgt, stiegen die beiden in einen der Panzerwagen und flohen. Während der Fahrt lotste John den Detective zu dem Nervengashaus, während das SWAT-Team zur falschen Adresse fuhr, von der die Videoübertragung ausgesendet wurde. Als die beiden das Haus endlich erreichten, gab John Eric den Schlüssel und wartete im Auto. Ohne dass Eric es ahnte, hatte John all diese Ereignisse bereits geplant und vorhergesehen und wusste, dass Amanda sich im Badezimmer unter dem Haus versteckt hielt und auf Eric lauerte. Letzten Endes ging ihr Plan auf und Amanda ließ Eric angekettet in dem Raum zurück, so wie Monate zuvor auch Adam und Dr. Gordon. (Saw II)

Letzte Vorbereitungen

Als Amanda wenig später mit schweren Verletzungen aus dem Haus kam, wusste John, dass etwas schiefgelaufen war und wies Hoffman, ohne Amandas Wissen, an, nach Eric zu sehen. Unterdessen waren John und Amanda gezwungen, unterzutauchen, da die Polizei nun ihre Identität kannte. Aufgrund seines Zustands, der sich weiterhin dramatisch verschlimmerte, wurde John schwach und bettlägerig und war somit mehr und mehr auf die Unterstützung seiner Komplizen angewiesen, darunter auch Amanda, obwohl er von ihrer labilen Psyche wusste. In dem Wissen, dass er bald sterben würde, begann er mit den Planungen für seine letzten Spiele. Mithilfe seiner Unterstützer suchte er sich seine Opfer und bereitete die Spiele vor, während er mit Amanda in ihrem neuen Versteck in Johns erstem Gebäude, dem Gideon-Schlachthaus, blieb. (Saw III, Saw IV)

Etwa zwei Wochen vor Beginn der Spiele, veranlasste John die Entführung seines früheren Anwalts und Partners, Art Blank, und eines zweiten Mannes namens Trevor. Nach ihrer Entführung vollzog Lawrence Gordon an den beiden Bewusstlosen eine weitere Operation, bei der er Arts Mund und Trevors Augen so zunähte, dass es ihnen nicht möglich war, sich untereinander zu verständigen. Nachdem diese Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurden beide in ein Mausoleum gebracht, wo ein weiteres von Johns Spielen auf sie wartete. Im Zuge dieses Spiels tötete Art Trevor in Notwehr und entkam somit der Falle. Anstatt jedoch seine Freiheit zu erlangen, wurde er mittels einer weiteren Konstruktion von John, dazu gezwungen, selbst ein Spiel vorzubereiten. Die Teilnehmer, die John für dieses Spiel ausgewählt hatte, waren die beiden Special Agents Peter Strahm und Lindsey Perez, die Polizisten Daniel Rigg und Eric Matthews sowie Brenda, Ivan Landsness, Rex und Morgan, welche in der Vergangenheit alle vor Gericht von Art Blank verteidigt und somit vor einer Verurteilung bewaht worden waren. (Saw IV, Saw 3D)

Vier Tage vor den letzten Spielen, schickte John Amanda aus, um zwei weitere Personen zu testen. Der erste dieser Spieler war Troy, ein Straftäter und Patient in Jills Klinik, während das zweite Spiel für Detective Kerry vorgesehen war. John erfuhr jedoch, dass Amanda die Spiele manipuliert hatte, wodurch die beiden keine Chance hatten, ihre Tests zu überleben. Obwohl er Amanda zunächst als seine Nachfolgerin auserkoren hatte, wurde John klar, dass sie zu gefährlich wurde und beschloss kurzerhand, sie ebenfalls einem weiteren Test zu unterziehen. (Saw III)

Zusätzlich plante John noch ein weiteres Spiel, in dessen Fokus ein Mann namens Jeff Denlon stand. Dieser war von extremen Rachegedanken besessen, nachdem sein Sohn, Dylan, drei Jahre zuvor von einem Betrunkenen namens Timothy Young überfahren worden war. Darüber hinaus schlug Lawrence Gordon ihm vor, auch Johns ehemalige Ärztin und Jeffs Ehefrau, Dr. Lynn Denlon, zu entführen und sie zur Teilnahme am Spiel zu zwingen. Dabei sollte ihr die Aufgabe zufallen, den geschwächten John so lange am Leben zu halten, bis ihr Ehemann sein Spiel überwunden hatte. Der Grund für die Auswahl von Lynn war, neben ihrer Verbindung zu Jeff, ihr außerordentliches chirurgisches Können. (Saw III, Saw 3D)

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John beobachtet Hoffmans Arbeit an der Folterbank

Als der Tag der letzten Spiele gekommen war, wollte Amanda John, der inzwischen im Rollstuhl saß, in sein Quartier bringen. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf Mark Hoffman, der eine der Fallen, die sogenannte Folterbank, für das Spiel vorbereitete. Als John dabei merkte, dass Hoffman die Übersetzung des Getriebes der Falle vergrößerte, riet er ihm, dass er aufgrund der dadurch steigenden Reibungshitze ein anderes Schmieröl verwenden sollte und ermahnte ihn außerdem, zukünftige Veränderung vorher mit ihm abzusprechen. Als Hoffman ihn daraufhin fragte, wie viele weitere Spiele noch geplant waren, antwortete John lediglich, dass ihr Werk so lange weitergehen würde, wie es nötig war. Danach wuchtete Hoffman den bewusstlosen Timothy Young, für den die Falle bestimmt war, aus einer Schubkarre, mit der er ihn transportiert hatte, wodurch Timothy unsanft auf den harten Boden fiel. John erinnerte ihn daran, dass Timothy noch immer ein menschliches Wesen sei und fragte Hoffman, ob er gerne so brutal gegenüber anderen Menschen war. Hoffman antwortete darauf, dass er Timothy ebenso sehr leiden sehen wollte wie John. Als er anschließend seine Arbeit fortsetzen wollte, kam es zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen ihm und Amanda, die ihn fragte, wann es Zeit für seinen Test war. Hoffman entgegnete, dass dies nicht notwendig sei, da er sein Leben, im Gegensatz zu ihr, schon immer geschätzt hatte, wobei er sie auf ihre selbst zugefügten Narben hinwies. Amanda verspottete ihn und riet ihm, sich besser an sie zu gewöhnen, da er sich nicht mehr loswerden würde. Er jedoch fragte sie nur, ob sie sich in dieser Hinsicht wirklich sicher sei, als John die beiden schließlich unterbrach. Daraufhin setzten er und Amanda ihren Weg fort und ließen Hoffman seine Arbeit beenden. (Saw III, Saw VI)

Auf dem Weg in ihre provisorischen Schlafquartiere, trafen sie wenig später unerwarteterweise auf Jill. Da er allein mit ihr reden wollte, schickte er Amanda fort, damit sie Lynn Denlon noch rechtzeitig entführen und zum Schlachthaus bringen konnte. Als sie allein waren und John seine Ex-Frau nach dem Grund ihres Besuchs fragte, bat Jill ihn ein weiteres Mal inständig, seine Spiele endlich zu beenden. John versprach, dass er bereits einen Ausweg für sie vorbereitet hatte und übergab ihr einen Schlüssel, mit dem sie die schwarze Kiste öffnen konnte, die er Monate zuvor seinem Nachlassverwalter übergeben hatte. Als sie ihn jedoch zu diesem Zeitpunkt nach dem Zweck des Schlüssels fragte, antwortete John nur, dass sie es wissen würde, wenn es so weit wäre. Dies sollte ihr letztes gemeinsames Gespräch zu Johns Lebzeiten werden. Nachdem sie ihn verlassen hatte, wandelte er durch das Gebäude und bereitete die letzten Requisiten für Jeff Denlons Spiel vor, bevor er endlich in sein Quartier zurückkehrte und sich zu Bett legte. (Saw VI)

Kurz darauf besuchte auch Hoffman ihn ein letztes Mal. Dabei sprachen sie über Amanda und ihre zunehmend mangelnde Eignung für ihre Arbeit, da Hoffman bereits ahnte, dass sie ihren bevorstehenden Test nicht bestehen und John damit enttäuschen würde. Für ihn selbst hatte John allerdings noch eine Aufgabe. Er übergab ihm eine Akte mit Fotos von Ashley, Charles, Luba Gibbs, Brit und Mallick, die er für ein weiteres Spiel auserwählt hatte. Nach seinem Tod sollte Hoffman dieses Spiel in die Wege leiten. Augenblicke später hörten sie schließlich Lynn Denlons verzweifelte Hilferufe. Hoffman prophezeite ihm ein letztes Mal, dass Amanda bei ihrem Test versagen würde, bevor er den Raum durch eine versteckte Geheimtür verließ. (Saw V)

Die letzten Tests

Als die beiden Frauen den Raum betraten, begrüßte John seine Testperson und frühere Ärztin, welche sich jedoch nicht an ihn erinnerte und ihn lediglich aus den Fernsehberichten über die Jigsaw-Morde wiedererkannte. Nachdem er sich ihr vorgestellt hatte, erinnerte er sie an ihre letztes Treffen im Krankenhaus und präsentierte ihr seine Patientenakte, bevor er ihr die Regeln ihres Spiels erklärte. Amanda legte ihr einen speziellen Kragen um, der mit Johns Herzfrequenzmonitor verbunden und mit fünf Sprengsätzen ausgestattet war, die auf ihren Kopf gerichtet waren. Sobald sein Herz aufhörte zu schlagen oder sich Lynn zu weit von ihm entfernte, würden diese Sprengsätze detonieren. Dabei sagte er ihr, dass es ihre Aufgabe in diesem Spiel war, sein Leben zu erhalten bis ein anderer Spieler eine Reihe von Tests bestanden hatte, wobei er ihr jedoch verschwieg, dass es sich bei dieser Person um ihren Ehemann handelte. Amanda, die währenddessen anwesend war, ahnte dabei nicht, dass John sie ebenfalls einem Test unterzog und dass seine Anweisungen für Lynn genauso an sie gerichtet waren.

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Lynn und Amanda diskutieren über Johns Zustand

Bald darauf begann Lynn mit ihrer Untersuchung und stellte fest, dass sich in Johns Gehirn eine Hernie bildete, welche dringend behandelt werden musste. Als Amanda den beiden wenige Momente später mitteilte, dass Jeffs Spiel begonnen hatte, versuchte Lynn, sie davon zu überzeugen, John in ein Krankenhaus zu bringen, damit er operiert und der Druck auf sein Gehirn gelindert werden konnte. Dies führte zum Streit zwischen ihr und Amanda, die sie beleidigt und bedrohte, sodass John sie besänftigen musste, indem er sie daran erinnerte, dass Lynn unter diesen Bedingungen nicht arbeiten konnte und dass auch Amanda sich an die Regeln halten musste. Wenige Sekunden später erlitt John plötzlich einen heftigen Krampfanfall, den er nur durch Lynns schnelle Hilfe überlebte. Dadurch überzeugte sie die völlig schockierte Amanda schließlich doch davon, dass John unbedingt operiert werden musste. Allerdings verlangte Amanda, dass Lynn die Operation im Schlachthaus durchführte, bevor sie verschwand, um die nötige Ausrüstung zu besorgen.

Nach ihrer Rückkehr setzte sich Amanda an Johns Krankenbett. Sie berichtete ihm von Jeffs Fortschritt, der unterdessen seinen ersten Test in einem der Kühlräume des Schlachthauses beendet hatte. Dabei hatte er erfolglos versucht, die dort gefangene Danica Scott zu retten, die einzige Zeugin des tödlichen Unfalls seines Sohnes, die sich damals jedoch geweigert hatte, gegen den betrunkenen Fahrer auszusagen. Außerdem erklärte sie John, dass Lynn nun bereit war, den Eingriff an ihm vorzunehmen und somit seine Schmerzen zu lindern. Aufgrund dieser emotionalen Stresssituation ermutigte John sie, stark zu bleiben und bat sie, eine letzte Sache für ihn zu erledigen. Im Zuge dessen erzählte er ihr von einem Brief, welcher in ihrem Schreibtisch hinterlegt war.

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Lynn bereitet John auf den Eingriff vor

Als Amanda erneut den Raum verließ, um das Spiel weiter zu überwachen, bereitete Lynn in Johns Quartier alles für die bevorstehende Operation vor. Gerade, als sie seinen Kopf rasierte, kam Amanda zurück und berichtete, dass Jeff seinen zweiten Test bestanden und dabei den Richter Halden gerettet hatte, der den Mörder von Jeffs Sohn damals zu einer sehr geringen Haftstrafe von lediglich sechs Monaten verurteilt hatte. Angesichts dieser Entwicklung zeigte sich John von Jeffs schnellem Fortschritt überrascht. Danach begann Lynn schließlich, ihn auf die Operation vorzubereiten, bei dem sie ein Stück seiner Schädeldecke entfernen würde, um den Druck auf sein Gehirn zu mindern und dadurch seine Kopfschmerzen zu beseitigen und seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Anschließend injizierte sie ihm ein Lokalanästhetikum, da die Komplexität des Eingriffs es, sehr zu Amandas Unbehagen, erforderte, dass John bei Bewusstsein blieb. Schließlich begann Lynn mit der Operation, indem sie zunächst einen Teil von Johns Kopfhaut wegschnitt und zurückklappte, um den Schädel freizulegen. Nachdem sie die daraus resultierende Wunde mit großen Mengen an Alkohol gesäubert hatte, bohrte sie mit einer Bohrmaschine vier kleine Löcher in rechteckiger Anordnung in den Schädel. Danach benutzte sie eine elektrische Kreissäge, um dieses Rechteck aus der Schädeldecke herauszuschneiden, und entfernte das Knochenstück schließlich mit einem Haken. Nachdem sich seine Vitalfunktionen daraufhin stabilisiert hatten, bat Lynn John, die Hand zu heben und die Finger zu krümmen. Dabei kollabierte er jedoch, woraufhin Amanda panisch in Tränen ausbrach. Während seine Herzfrequenz rapide sank, halluzinierte er von Jill. Nur mit Mühe gelang es Lynn, ihn erneut zu stabilisieren und zu retten. Da er sich jedoch noch immer im Delirium befand, hielt er Lynn für seine Ex-Frau und sagte ihr, dass er sie liebte. Daraufhin verließ Amanda, die die Situation missverstand, den Raum, da sie eifersüchtig über Johns Zuneigung gegenüber Lynn war.

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Amanda umarmt John

Geschwächt durch den erneuten Zusammenbruch, schlief John bald darauf ein. Während Lynn sich das Blut abwusch und sich die zahlreichen Bilder und Zeichnungen an den Wänden ansah, kehrte Amanda zurück und umarmte den Bewusstlosen. Als Lynn sie jedoch warnte, dass eine Berührung wie diese seinen Zustand verschlechtern könnte, wurde Amanda wütend, packte sie am Hals und drückte sie in die Ecke des Raums. Gerade als sie eine Pistole ziehen wollte, erwachte John und befahl Amanda in harschem Ton, die Waffe wegzustecken und zu gehen, was sie nach kurzem Zögern letztlich auch tat. Daraufhin entschuldigte sich John bei Lynn für das Verhalten seiner Komplizin, wobei er zugab, dass Amanda womöglich die Person war, die ihm am nächsten Stand, obgleich die Stärke ihrer Emotionen auch ihre größte Schwäche darstellte.

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Jigsaw gießt Wachs auf eine Kassette

Während die Zeit verstrich, sprach er mit Lynn über ihre Familie und riet ihr, diese wertzuschätzen. Außerdem sprach er mit ihr über ihre Depressionen nach Dylans Tod, ihre dadurch verursachten Eheprobleme, die Vernachlässigung ihrer Tochter, Corbett, und ihre Affäre mit einem Mann names Chris. Während er dies tat, goss er flüssiges Wachs über eine Minikassette und schluckte sie hinunter. Lynn, die von seinen Anschuldigungen erbost war, erzählte ihm, dass ihre Ehe mehr Leid überstanden hatte, als sich ein Mörder wie John jemals vorstellen könnte. John erwiederte jedoch nur, dass sie noch keine Ahnung von wahrhaftigem Leid hatte. Erneut flehte Lynn ihn an, sie gehen zu lassen, als Amanda zurückkehrte. Nachdem diese sich, trotz Johns Bitte, weigerte, zu gehen, bat John die Ärztin, sie für einen Augenblick allein zu lassen. Nach einem kurzen Gespräch mit Amanda wies er sie danach an, Lynn zurückzuholen. Diese flehte in ein weiteres Mal an, sie aus ihrer Gefangenschaft zu entlassen, da sie sein Leben gerettet hatte. John merkte jedoch an, dass es am Ende womöglich nicht sein eigenes Leben war, dass sie gerettet hatte, und behauptete, dass sie eines Tages dankbar sein würde, wenn sie ihr Spiel überstanden hätte. Daraufhin bat er sie, ihm von ihrer Tochter und ihrem Sohn zu erzählen und fragte sie, weshalb sie so sehr um Dylan trauerte, während sie den Rest ihrer Familie vernachlässigte.

Einige Augenblicke später kehrte Amanda zurück, um John zu erzählen, dass Jeff seinen dritten Test beendet hatte. Daher gratulierte er Lynn und sagte ihr, dass sie gehen konnte. Allerdings weigerte sich Amanda, ihr den Kragen abzunehmen, da Jeff sein Spiel noch nicht vollständig beendet hatte. Nachdem John sie wiederholt anwies, die Regeln zu beachten und Lynn von dem Kragen zu befreien, zog Amanda ihre Waffe und richtete sie auf Lynn, die es ihrer Meinung nach nicht verdiente, frei zu sein. Lynn brach daraufhin in Tränen aus und sagte Amanda, dass sie ihr ihre Freiheit versprochen hätte. Als John Amanda erneut bat, die Waffe niederzulegen, und ihr sagte, dass ihr Leben in Lynns Händen lag, schrie Amanda ihn wütend an, da er Lynn die Kontrolle über sie geben wollte. Während ihres Streits fragte John sie, ob sie auch für ihre anderen Opfer, besonders Eric Matthews, solchen Hass empfunden hatte und offenbarte dadurch, dass er wusste, dass Amanda ihre Spiele manipuliert und dadurch ihre Opfer ohne eine Chance, sich zu retten, ermordet hatte. Um sie davon zu überzeugen, Lynn gehen zu lassen, sagte er, dass er Amanda ihre Fehler vergeben hatte und dass Lynns Tod für sie alle schwere Konsequenzen nach sich ziehen würde. Dennoch weigerte sich Amanda noch immer und beschuldigte John, dass er ebenso ein Mörder war wie sie. Außerdem gab sie zu, nicht an Johns Überzeugungen zu glauben, nach denen sich Menschen durch seine Spiele grundlegend ändern konnte. Als sie ihn daraufhin fragte, weshalb Lynn so wichtig für ihn sei, antwortete er, dass Lynn für Amanda von größerer Bedeutung war als für ihn, was sie jedoch verneinte. Während er ein letztes Mal versuchte, sie zu beruhigen, erschien plötzlich Jeff vor der Tür des Raums. Als sie ihn sah, lief Lynn umgehend zu ihm, wurde aber von Amanda durch einen Schuss in den Rücken getroffen. Enttäuscht von ihrem Versagen, offenbart John seiner Komplizin schließlich, dass Lynn die Frau von Jeff war, welcher daraufhin den Raum betratt und Amanda mit einer Waffe, die er zuvor gefunden hatte, in den Hals schoss. Während sie blutend am Boden lag, gab John schließlich zu, dass er sie die ganze Zeit über getestet hatte, um zu sehen, ob sie willens war, das Leben eines anderen Menschen zu retten. Mit der Gewissheit, dass sie zu einer weiteren Testperson ihres Mentors geworden war, erlag sie schließlich ihren Verletzungen und starb, woraufhin John ihr Spiel mit den Worten "Game Over" beendete. (Saw III)

Tod

JeffJohn

Jeff entscheidet sich, John zu töten

Nach Amandas Tod richtete Jeff nun seine Waffe auf John, der ihn dafür tadelte, dass er offenbar nichts von seinem Test gelernt hatte und immer noch von Rache besessen war, die letztendlich nur denen schadete, die er liebte. Außerdem sagte er ihm, dass er ihn nicht töten durfte. Dennoch drückte Jeff den Abzug, nur um festzustellen, dass das Magazin leer war. Als John ihn anschließend darauf hinwies, dass seine Frau sterben würde, kam Jeff kurzzeitig wieder zur Besinnung, umsorgte sie und versprach ihr, sie sicher nach Hause zu bringen. Daraufhin warnte ihn John, dass dies ihren Tod bedeuten würde und bot ihm an, einen Krankenwagen zu rufen. Jeff stimmte zu und akzeptierte Johns Bedingung, dass er sich einem letzten Test unterziehen musste, um zu sehen, ob er seine Rachsucht überwinden konnte. Jeff konnte John entweder mit einem der zahlreichen Werkzeuge töten, die überall zu finden waren, oder er konnte John vergeben und dadurch beweisen, dass er dessen Lektion verstanden hatte. Trotz Lynns Flehen, die ihn bat, bei ihr zu bleiben, stand Jeff auf und nahm sich eine elektrische Kreissäge von einem nahen Tisch. Dann trat er an John heran, legte ihm die Hand auf die Brust und sagte, dass er ihm vergeben würde. Nur wenige Sekunden später jedoch aktivierte er die Säge und obwohl Lynn ihn verzweifelt anflehte, innezuhalten, schlitzte er John die Kehle auf. Erneut wiederholte er spöttisch, dass er ihm vergeben würde. Einige Augenblicke später wurde schließlich Lynns Kragen aktiviert. Mit letzter Kraft holte John einen Minikassettenrekorder hervor und startete eine Tonbandaufnahme, die Jeff darüber aufklärte, dass er seinen letzten Test nicht bestanden hatte. Darüber hinaus erläuterte er ihm, warum er ihn nicht hätte töten dürfen und offenbarte ihm, dass er auch seine und Lynns Tochter, Corbett, entführt hatte und als einzige Person wüsste, wo sie sich befand. Wenn Jeff sie lebend wiedersehen wollte, würde er ein weiteres Spiel spielen müssen. Nachdem die Aufnahme zu Ende war, erlag John seinen Verletzungen, wodurch die Sprengladungen in Lynns Kragen gezündet wurden und sie töteten. (Saw III)

Post-Mortem

JohnStrahm

Strahm lässt Johns Leiche zurück

Nur Augenblicke später, betrat plötzlich Peter Strahm den Raum, dessen Spiel ihn ebenfalls ins Schlachthaus geführt hatte, und befahl Jeff, ihm seine Hände zu zeigen. Jeff jedoch richtete seine Waffe auf Strahm und verlangte, zu wissen, wo seine Tochter war, woraufhin der Agent ihn in Notwehr erschoss. Kurz danach wurde er von Mark Hoffman eingesperrt, der die Tür hinter ihm verschloss und das Licht ausschaltete. Als Strahm bei der Erkundung des Raums schließlich die Geheimtür fand, durch die Hoffman vor Beginn der letzten Spiele das Zimmer verlassen hatte, fand er dahinter ein weiteres Abspielgerät mit einer Nachricht für John, der ihn warnte, in diesem Raum zu bleiben und auf das Eintreffen der Polizei zu warten. Strahm weigerte sich jedoch und folgte stattdessen dem geheimen Gang hinter der Tür. Später an diesem Abend wurden die Leichen schließlich von der Polizei gefunden und in die Leichenhalle des Polizeireviers gebracht. (Saw IV, Saw V)

JohnHeffner

Dr. Heffner obduziert Johns Leichnam

Nach den Ereignissen im Gideon-Schlachthaus führte der zuständige Gerichtsmediziner, Dr. Adam Heffner, die Obduktion von Johns Leiche durch. Bei näherer Begutachtung seines Magens, fand er die in Wachs gehüllte Kassette, welche John nach seiner Operation im Schlachthaus geschluckt hatte, und rief Detective Hoffman. Als dieser in der Leichenhalle eintraf und die Kassette abspielte, stellte sich diese als Warnung für ihn heraus. John kündigte an, dass die Spiele nach seinem Tod weiter gehen würden und dass auch Hoffman selbst nicht ohne einen Test davonkommen würde. Diese Drohungen stellten sich schon bald als wahr heraus, da Hoffman nur wenig später die Spiele seines Mentors fortsetzte. Trotz der weiteren Spiele und der stetig steigenden Opferzahlen, blieb jedoch John die zentrale Figur in den Medien, die auch nach seinem Tod über die Jigsaw-Morde Bericht erstatteten. (Saw IV, Saw V, Saw VI)

Nach seiner Autopsie wurde Johns Leichnam auf einem städtischen Friedhof beigesetzt. Zwar endeten die Jigsaw-Morde einige Monate später, doch zehn Jahre danach entschied sich schließlich Logan Nelson, das Werk Jigsaws fortzusetzen. Um sowohl die Polizei als auch die Öffentlichkeit zu verwirren und an Johns Tod zweifeln zu lassen, öffnete er schließlich sein Grab und entfernte seine Leiche aus dem Sarg. Während er den toten Körper des Jigsaw Killers mit sich nahm, platzierte er an seiner Stelle die Leiche des Mörders Edgar Munsen in dem Sarg, bevor er diesen wieder vergrub. (Jigsaw)

In anderen Medien

Der Jigsaw-Report

Der Moderator Rich Skidmore befasste sich in der Dokumentation "Der Jigsaw-Report", mit den frühen Verbrechen Jigsaws. Während dieser Dokumentation wurde den Zuschauern ein Ausschnitt des Audiotapes vorgespielt, welches am Tatort von Paul Leahys Ermordung gefunden wurde. Dieses war Skidmore und seinem Team zuvor von einer anonymen Quelle zugesandt worden.

Die Scott Tibbs Dokumentation

Nach Adams Entführung entschloss sich dessen bester Freund, Scott Tibbs, mit seinen Bandkollegen eine Dokumentation über den Jigsaw Killer zu drehen, um seinen Motiven auf die Spur zu kommen. Während der Dreharbeiten wurde Scott von einem seiner Freunde, Mr. D, zum Wilson Steel-Stahlwerk gerufen, nachdem dieser von dort geflohen war und im Zuge dessen Eric Matthews als Geisel genommen hatte. Bei weiteren Recherchen erfuhr Scott von Johns wahrer Identität und seiner Krebserkrankung, welche ihn zu seinen tödlichen Spielen veranlasst hatte. Bald jedoch wurde Scott von Jigsaw besessen und verehrte ihn schließlich so sehr, dass er sich selbst testete, um die Wahrheit hinter Johns Philosophie unter Beweis zu stellen.

Saw: Rebirth

John trat ebenfalls in dem animierten Comic Saw: Rebirth auf, welches als Prequel der ersten drei Filme der Reihe diente. Damals arbeitete er in einer Spielzeugfabrik und war zu faul, mehr aus seinem Leben zu machen. Sein fehlender Ehrgeiz führte schließlich dazu, dass seine Frau, Jill, ihn verließ. Dennoch war auch das Ende seiner Ehe keine ausreichende Motivation für ihn, bis er eines Tages schwer krank wurde. Als sich sein körperlicher Zustand dramatisch verschlimmerte, ging er ins Krankenhaus, wo der Onkologe Dr. Lawrence Gordon bei ihm einen inoperablen Gehirntumor diagnostizierte. Gleich darauf unterhielt sich der Pfleger Zep Hindle mit John und verriet ihm, dass Lawrence, wie viele der Ärzte im Krankenhaus, seine Frau betrogen hatte. Da er früher oder später sterben würde, begann John, sich viel intensiver mit den Leben anderer Menschen zu beschäftigen. Dabei begann er zunächst, die anderen Patienten im Krankenhaus zu studieren. Unter ihnen befanden sich Mark Wilson, ein Versicherungsbetrüger, und Amanda Young, eine Drogensüchtige, die nach einer beinahe tödlichen Heroinüberdosis ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Am meisten überrascht war John jedoch, als er einen seiner Kollegen aus der Spielzeugfabrik, Paul Leahy, im Krankenhaus traf, nachdem dieser versucht hatte, sich umzubringen, obwohl einen Job, eine Frau und Kinder hatte.

In Depressionen versunken versuchte auch John schließlich, sich das Leben zu nehmen und raste mit seinem Auto über eine Klippe. Zu seiner Überraschung überlebte er den Suizidversuch trotz schwerster Verletzungen und realisierte dadurch, dass er erst begonnen hatte, sein Leben zu schätzen, als er dem Tod direkt ins Auge blickte. Aufgrund dessen entschied er sich fortan, den Überlebenswillen anderer Menschen zu testen und hoffte dadurch, sie ebenfalls davon zu überzeugen, ihr Leben wertzuschätzen. Die ersten seiner Testpersonen sollten die Patienten des Krankenhauses werden. Um seine Mission in Gang zu setzen, vernachlässigte er seine eigenen Bedürfnisse und eignete sich selbstständig ein weitreichendes Wissen und Können auf verschiedensten Gebieten an. Er begann, seine Fallen und Konstruktionen für die Spiele zu entwerfen, zu testen und zu verbessern, bis er bereit war, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Saw: Das Videospiel

John trat ebenfalls im ersten Videospiel des Franchises auf, welches zeitlich unmittelbar nach dem ersten Film angesiedelt war. Nachdem er den bewusstlosen Detective David Tapp gefunden hatte, welcher während eines Kampfes von Zep Hindle angeschossen worden war, brachte er ihn in das verlassene Whitehurst-Sanatorium, wo er mithilfe eines weiteren Komplizen, Pighead, ein groß angelegtes Spiel für ihn vorbereitet hatte. Dadurch hoffte er, Tapp von seiner Besessenheit abzubringen, die ihn dazu zwang, Jigsaw unermüdlich zu verfolgen. John versorgte Tapps Schusswunde und nutzte die Gelegenheit, um einen Schlüssel in seinem Körper zu verstecken. Neben Tapp waren auch zahlreiche andere Menschen in Whitehurst gefangen, welche diesen Schlüssel benötigten, um aus dem Sanatorium entkommen zu können. John selbst beobachtete sämtliche Vorgänge innerhalb der Anstalt über mehrere Kameras. Im Lauf seines Spiels musste Tapp sechs weitere Opfer retten, welche sinnbildlich für seine eigene Besessenheit standen. Das erste dieser Opfer war Amanda Young. Die zweite Testperson war Jennings Foster, ein ehemaliger Kollege von Tapp, welcher unter Alkoholeinfluss einen Obdachlosen bei einem Autounfall getötet und anschließend Fahrerflucht begangen hatte. Das dritte Opfer sollte Melissa Sing werden, die Witwe von Detective Sing, welche Tapp die Schuld für den Tod ihres Mannes gab. Der nächste Mitspieler war Oswald McGillicutty, ein Sensationsreporter, welcher absichtlich Tapps Reputation zerstört hatte. Obi Tate war die fünfte Testperson und hatte in einer Zeitung eine Anzeige geschalten, in welcher er Jigsaw gebeten hatte, ihn zu testen, da er dessen Spiele als Geschenk ansah. Das letzte Opfer war Jeff Ridenhour, der Mann, der von Tapp und Sing aus Jigsaws Versteck in der Schaufensterpuppenfabrik gerettet worden war. Jedes dieser Opfer konfrontierte John persönlich mit ihren Sünden und Verfehlungen.

Saw II: Flesh & Blood

Auch im zweiten Videospiel, Saw II: Flesh & Blood, hatte John mithilfe seines Assistenten, Pighead II, ein Spiel eingerichtet, in dessen Mittelpunkt Michael Tapp stand, der Sohn von Detective Tapp, welcher sich nach den Ereignissen in Whitehurst das Leben gekommen hatte. Wie auch sein Vater musste Michael zahlreiche andere Opfer aus Johns tödlichen Fallen retten. Der erste seiner Mitspieler war Henry Jacobs, der korrupte Polizeipräsident des Metropolitan Police Department. Das zweite Opfer war Sarah Blalok, eine Informantin und Nachbarin von Michaels Vater. Bei dem dritten Opfer handelte es sich um den ebenfalls korrupten Detective Joseph Poltzer. Die vierte Testperson war Carla Song, Dr. Lawrence Gordons Studentin und heimliche Geliebte. Das fünfte und letzte Opfer war Solomon Bates, ein Buchhalter, der im Rahmen eines Projekts der Baufirma Gideon eine Partnerschaft mit John Kramer und Art Blank eingegangen war.

Zur gleichen Zeit testete John ein weiteres Opfer, Campbell Iman, einen Drogensüchtigen, der, ebenso wie John, unheilbar an Krebs erkrankt war und auf der Suche nach seinem entfremdeten Sohn war. Als sie beide das Ende ihres jeweiligen Spiels erreichten, mussten sie in einem letzten Test, den nur einer von ihnen überleben konnte, gegeneinander antreten. Abhängig von den Entscheidungen des Spielers zog der Ausgang dieses Tests zwei unterschliedliche Enden des Spiels nach sich:

  • Fleischspur: Für den Fall von Michaels Überleben hatte John ihm eine letzte Nachricht hinterlassen, welche ihn mit einer wichtigen Entscheidung konfrontierte. Michael konnte den Ort seines Spiels verlassen, die Aufzeichnungen seines Vaters, die er während des Spiels gesammelt hatte, mit sich nehmen und die Wahrheit über seinen Vater und die Korruption der Polizei veröffentlichen oder er konnte sich dazu entscheiden, sich Jigsaw anzuschließen und ihm fortan bei seinem Werk zu helfen.
  • Blutspur: Für den Fall von Campbells Überleben erwartete John ihn bereits am Ende seines Weges. Als sie einander endlich begegneten, erzählte John ihm, dass sein Sohn in Sicherheit war, dass Campbell seinen Test bestanden hatte und dass er nun gehen konnte. Campbell allerdings schrie ihn an und attackierte John, da er seinen Sohn nicht in einer Welt leben lassen wollte, in der es Menschen wie Jigsaw gab. Als er jedoch auf ihn zustürmte, wich John seinem Angriff aus, woraufhin Campbell von einer Sense durchbohrt wurde, die von der Decke hinunter schwang. Nach seinem Tod beendete John das Spiel und verkündete Campbells Scheitern mit den Worten "Game Over."

Persönlichkeit

John Kramer war ein fleißiger und hart arbeitender Mann, welcher gegenüber seiner Frau und seinem ungeborenen Sohn ebenso hingebungsvoll war, wie seiner Arbeit, im Zuge derer er sich dem Ziel verschrieben hatte, den Menschen zu helfen, die von der Gesellschaft benachteiligt waren. Er hatte starke Überzeugungen und glaubte bereits vor seiner Verwandlung in Jigsaw, dass nur die direkte Konfrontation mit dem Tod zeigen konnte, ob ein Mensch willens war, für sein Überleben zu kämpfen. Darüber hinaus war er hochintelligent und besaß weitreichende Talente auf vielen Fachgebieten. Allerdings hatte er auch eine spirituelle Seite und interessierte sich für Themen wie Esoterik und chinesische Astrologie.

Als allerdings sein Sohn starb und er die Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung erhielt, verfiel John in tiefe Depressionen und wandte sich sowohl von seiner Frau als auch von seiner Arbeit ab, bis er schließlich sogar einen Selbstmordversuch unternahm. Erst, als dieser scheiterte, fand John seinen Lebenswillen wieder und entschied sich, den Rest seines Lebens damit zuzubringen, anderen Menschen beizubringen, ihr Leben und das ihrer Mitmenschen wertzuschätzen.

So wurde er zu Jigsaw und begann, den Überlebenswillen anderer Leute zu testen, indem er sie in grausame, potentiell tödliche Situation brachte. Trotz der immensen Brutalität dieser Spiele hatte John keine Freude am Leiden oder Tod seiner Opfer, sondern sah diese eher als notwendiges Übel, damit sie lernen konnten, ihr Leben zu schätzen. Während seiner Morde versuchte er daher stets, eine emotionale Distanz zu seinen Opfern zu halten, damit seine Gefühle nicht seine Arbeit beeinflussten.

Im Lauf der Jahre scharte John mehrere Anhänger um sich, die auch nach seinem Tod noch immer seinem Willen folgten und seine Spiele fortsetzen. Dabei gelang es ihm, seine Komplizen sowohl durch sein Charisma als auch durch ihre psychische Instabilität so zu manipulieren, dass einige von ihnen von seinen Ansichten und Lehren schließlich ebenso überzeugt waren wie er selbst.

Wissenswertes

  • Tobin Bell ist der einzige Schauspieler, der bislang in jedem Teil der Filmreihe in neuen Szenen auftrat, und auch der einzige, der seine Figur aus der Filmreihe auch in den Videospielen synchronisierte.
  • Der Modus Operandi des Hauptantagonisten des Videospiels Heavy Rain, der Origami Killer, weist viele Ähnlichkeiten mit dem von John auf. Er zwingt seine Opfer, sich grausamen Prüfungen zu unterziehen und sich selbst körperlich zu verstümmeln, um ihr eigenes Leben und das Leben geliebter Menschen zu retten.
  • Johns Auto ist ein 1977 Oldsmobile Ninety Eight Luxury.
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